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Eigenbluttherapie

Die Eigenbluttherapie ist eine sehr alte Regulationstherapie, die noch heute häufig von Heilpraktikern und Ärzten angewendet wird. Unser Blut enthält eine Fülle von Immunzellen und -botenstoffen und unterschiedliche Abbauprodukte aus dem Stoffwechsel. Nach naturheilkundlichem Verständnis löst körpereigenes Blut in seiner individuellen Zusammensetzung einen starken Reiz und eine Selbstregulation im Körper aus, wenn es dem Patienten auf ungewohntem Weg verabreicht wird – entweder als Injektion in einen Muskel oder oral über den Magen-Darm-Trakt. Vor allem das Immunsystem reagiert auf eine Eigenblutbehandlung.

So ist eines der häufigsten Ziele einer Eigenbluttherapie, das Immunsystem des Patienten aus einer Regulationsstarre herauszuholen, die Abwehrkraft zu steigern und den Körper allgemein zu kräftigen.
In unserem Heilkundezentrum wird die Eigenbluttherapie auf unterschiedliche Weise durchgeführt (mehr zum Ablauf finden Sie unten):

  • klassische Eigenblutbehandlung: Das Blut wird unverändert direkt nach der Entnahme in einen Muskel (intramuskulär) oder auch ins Unterhautgewebe (subkutan) injiziert.
  • Modifizierte Eigenblutbehandlung: Das Blut wird vor der Injektion mit homöopathischen Mitteln aus Ampullen gemischt.
  • „große Eigenbluttherapie“: Das Blut wird mit einem Ozon-Sauerstoff-Gemisch angereichert.
  • orale Eigenbluttherapie: Das Blut wird nach homöopathischen Kriterien stark verdünnt und dann in Form von Tropfen eingenommen. Diese Variante der Eigenblutbehandlung ist unter anderem gut für Kinder geeignet.

Auf den Punkt gebracht

Mit der Eigenbluttherapie wird der Körper auf ungewohntem Weg mit den Informationen des eigenen Blutes konfrontiert. Das soll eine Umstimmungsreaktion im Körper, vor allem im Immunsystem, bewirken und zu einer gesunden Selbstregulation beitragen.

Aus der Praxis

Der 5-jährige Tim hat Neurodermitis, die ihn in Schüben immer wieder furchtbar plagt. Er ist häufig müde und matt. Seine Mutter ist in Sorge, dass sich Tims Allergiebereitschaft zu einem Asthma weiterentwickelt. Tim erhält von uns eine Eigenblut-Tropfenmischung mit Blut aus seiner Fingerbeere. Die Eigenbluttherapie wird mit einer Aufbaukur für Tims Darm und Tabletten für das Lymphsystem kombiniert. Die Neurodermitis „blüht“ nach einem halben Jahr deutlich schwächer, Tim wacht nachts nicht mehr mit quälendem Juckreiz auf.

Marita S. schnappt seit fast einem Jahr jeden Erkältungsvirus auf, den ihre Kollegen im Büro anschleppen. Sie hat schon fast den Eindruck, dauererkältet zu sein. Mit einer Schröpftherapie und einer Serie Eigenblutbehandlungen, bei denen wir das Blut mit immunregulierenden homöopathischen Mitteln mischen, kommt Frau S. aus dem Kreislauf von Infekten und schwächelndem Immunsystem raus und freut sich, dass sie den Herbst bisher ohne nennenswerte Erkältungssymptome verbringen konnte.

Einsatzbereich

Je nach Beschwerdebild und Therapieziel wird eine bestimmte Form der Eigenbluttherapie ausgewählt. So ergibt sich ein breites Einsatzspektrum für Eigenblut:

  • Heuschnupfen und andere Allergien
  • Asthma
  • Neurodermitis, Nesselsucht, Ekzeme, Abszesse
  • langandauernde Infekte
  • häufige Erkältungen, Infektanfälligkeit
  • Erschöpfung, Müdigkeit
  • Durchblutungsstörungen
  • Stoffwechselerkrankungen

Ablauf einer Behandlung

Bei der klassischen Eigenbluttherapie werden wenige Tropfen bis wenige Milliliter Blut (meist 1 bis 3 Milliliter) aus einer Vene entnommen und sofort unverändert in einen Muskel injiziert. In der Regel wird die Behandlung mehrmals jeweils im Abstand von etwa einer Woche wiederholt, oft wird mit jeder Therapiesitzung die Menge des Blutes etwas erhöht.
Bei der modifizierten Eigenbluttherapie entnimmt der Heilpraktiker zuerst das Blut aus der Vene und fügt vor der Injektion ein oder mehrere homöopathische oder pflanzliche Präparate hinzu. Das können Mittel sein, die das Immunsystem unterstützen oder die Entgiftung anregen. Die Mischung wird dann in einen Muskel injiziert.

Während der großen Eigenblutbehandlung (auch: Ozon-Sauerstoff-Therapie) fließen bis 100 Milliliter Blut in einem hygienischen, geschlossenen Schlauchsystem in einen Glasbehälter. Dort wird es mit einem Ozon-Sauerstoff-Gemisch angereichert. Das Gas ändert die Eigenschaften der roten Blutkörperchen: Sie können Sauerstoff besser binden, was die Durchblutung in den kleinsten Blutgefäßen verbessert. Durch die Verstärkung antioxidativer Prozesse werden gesundheitsschädliche freie Radikale besser neutralisiert. Eine Behandlungsserie umfasst etwa 8 bis 10 Therapiesitzungen.

Für die orale Eigenbluttherapie werden nur wenige Tropfen Blut benötigt, die auch aus der Fingerbeere gewonnen werden können. Das Blut wird nach homöopathischen Prinzipien mit Alkohol verdünnt und verschüttelt. Diese Mischung nimmt der Patient nach einem individuellen Schema zu Hause tropfenweise ein. Der Heilpraktiker verändert im Laufe der Behandlung die Verdünnungsstufen. Man nennt diese Eigenblutverdünnung auch Eigenblut-Nosode.

Die Eigenbluttherapie kann mit allen Therapiemethoden kombiniert werden und wird häufig ergänzt mit einer phytotherapeutischen Behandlung, mit homöopathischen Mitteln oder Ausleitenden Verfahren.