• Integrative Therapienund komplementäre Medizin
  • Heilkundezentrum Landsberg 15
  • Heilkundezentrum Landsberg 10
  • Heilkundezentrum Landsberg 11
  • Heilkundezentrum Landsberg 7
  • Heilkundezentrum Landsberg 8
  • Heilkundezentrum Landsberg 16
  • Heilkundezentrum Landsberg 12
  • Heilkundezentrum Landsberg 9
  • Heilkundezentrum Landsberg 17
  • Heilkundezentrum Landsberg 18
  • Heilkundezentrum Landsberg
  • Heilkundezentrum Landsberg
  • Heilkundezentrum Landsberg
  • Integrative Therapien und komplementäre Medizin
  • Heilkundezentrum Landsberg
  • Heilkundezentrum Landsberg
  • Heilkundezentrum Landsberg

Aderlass in der Hildegardmedizin

Der Aderlass der Hildegardmedizin hat im Vergleich zum Aderlass in der Klassischen Naturheilkunde einige Besonderheiten. So achtet man bei der "Blutziehung" der Hildegardmedizin z. B. darauf, dass das Blut nicht zu stark in die Nadel gesaugt wird, um Turbulenzen und Vermischungen zu vermeiden. Daher wird eine etwas dickere Nadel verwendet. Der Therapeut entnimmt aüf den Hildegard-Aderlass je nach Indikation das Blut aus verschiedenen Venen in der Armbeuge, die in der Hildegardmedizin als Kopfvene (Vena cephalica), Herzvene (Vena mediana) und Lebervene (Vena hepatica) bezeichnet werden. Wenn möglich wählt man die Kopfvene, weil sie die Hypophyse anregt. Diese Hormondrüse im Gehirn hat viele regulierende Aufgaben. 

Beim Hildegard-Aderlass werden 150 bis 180 Milliliter Blut abgenommen, er wird am 1. bis 7. Tag nach Vollmond durchgeführt. Beim Hildegard-Aderlass sollten Sie nüchtern sein.

Das Blut fließt über einen Schlauch in ein Auffanggefäß. Der Therapeut beobachtet während des Aderlasses, wann und wie stark die Blutfärbung von Schwarz/dunkel zu Rot/hell umschlägt. Sobald der Wechsel in der Färbung eintritt, wird der Aderlass sofort beendet und dann das Blut auf bestimmte Kriterien hin untersucht.

Besonders wichtig ist in der Hildgegard-Medizin auch die Beurteilung des geronnenen Blutkuchens einen Tag nach dem Aderlass. Diesen Gerinnungszustand erreicht das Aderlassblut, wenn man es 24 Stunden stehen lässt. Aus den sogenannten Blutkuchen-Phänomenen ergeben sich nach Überzeugung der Hildegard-Medizin wichtige Hinweise: über Art, Schwere und Dauer der Erkrankung, Ernährungs- und Diätfehler, Fettstoffwechselstörungen und Entzündungsherde. Er gibt auch Hinweise auf eine mögliche Therapie. Besonders das dunkle - nach der Hildegardmedizin also das belastete Blut - teilt sich in Phänomene, aus denen man Rückschlüsse auf Entzündungszeichen, Stoffwechselstörungen oder mentale Belastungen ziehen kann.

Der Hildegard-Aderlass hat eine sanfte Stoffwechsel-Umstimmung zur Folge. Diese reguliert Körperfunktionen, beseitigt Stauungszustände und reguliert die Immunantwort des Körpers. Für die Tage nach dem Aderlass erhalten Sie spezielle Ernährungstipps.

Einsatzbereich

  • Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises
  • Gicht
  • Durchblutungsstörungen
  • Akne
  • Neurodermitis
  • Vorbeugung von Herzinfarkten und Schlaganfällen, wenn Bluthochdruck und Fettstoffwechselstörungen als Risikofaktoren vorliegen
  • Hormonregulationsstörungen: keine oder zu geringe Menstruation, im Klimakterium, unerfüllter Kinderwunsch, Schilddrüsenstörungen