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Laboruntersuchungen

Wir bieten eine umfassende komplementärmedizinische Laboranalytik an. Blut, Urin, Stuhl und Speichel können viele Informationen liefern, die für ein ganzheitliches Bild wichtig sind. In unserem Zentrum lesen wir jedoch nicht nur die scheinbar objektiven Zahlen auf dem Befund. Wir interpretieren auch nicht blind nach den Referenzwerten des Labors. Es gibt Werte, die eindeutig sind und eine klare Diagnose erlauben oder gar erfordern, wie etwa auffällige Immunparameter oder erhöhte Blutzuckerwerte. Laborchemische Ergebnisse sind aber oft nicht so starr einzuordnen, wie man meint. Für viele Werte sind die Messmethoden in den Laboren unterschiedlich, genauso wie die Maßeinheiten. Die Referenzwerte, mit denen Ihr Befund verglichen wird, beziehen sich manchmal auf eine bestimmte Patientengruppe oder nur den Referenzpool des jeweiligen Labors. Ein Laborergebnis ist fast immer nur eine Momentaufnahme. Manchmal wortwörtlich zu nehmen, manchmal mit Interpretationsspielraum. Dazu spielt es eine entscheidende Rolle, wo etwas gemessen wird: Viele Mikronährstoffe sind z. B. im Serum gemessen ohne jede Relevanz.
Wir versuchen, die Messungen so objektiv und vergleichbar zu gestalten wie möglich. Wir betrachten die Ergebnisse stets kritisch, das heißt im Verbund mit Ihren Beschwerden und den andern Untersuchungsergebnissen. Wichtig ist für uns auch, die Resultate in einen ganzheitlichen, naturheilkundlichen Zusammenhang zu stellen.

Wir bieten folgende Labordiagnostik an:

Klassische Laboranalytik
Die klassische Laboranalytik aus Blut oder Urin umfasst die Untersuchung des Stoffwechsels (Leber, Blutzucker, Blutfette, Nierenfunktion, Bauchspeicheldrüse), des Herz-Kreislauf-Systems, des Blutes (rote und weiße Blutkörperchen, Gerinnung), Entzündungswerte und andere Parameter.

Umweltgifte und toxische Metalle
Umweltgifte im Körper lassen sich nur mit speziellen Untersuchungen feststellen. Es gibt direkte und indirekte Nachweisverfahren für hohe Belastungen mit Schwermetallen, Pestiziden, Wohngiften, Weichmachern usw. Für die Schwermetalle hat sich besonders der Chelat-Urintest bewährt. Eine Analyse auf Umweltgifte ist insbesondere bei chronischen Erkrankungen und unklaren, unspezifischen Beschwerden sinnvoll. Auch bei Hormonstörungen und der Stoffwechselstörung HPU/KPU spielen Umweltgifte eine große Rolle.

Spezielle Immunologie
Wir können bei Allergien, Unverträglichkeiten, Infektanfälligkeit und rheumatischen Beschwerden auf eine Vielzahl spezieller immunologischer Tests zurückgreifen. Dazu gehört z. B., die Aufteilung Ihrer weißen Blutzellen genauer zu untersuchen, bestimmte Antikörper zu messen, Immunbotenstoffe zu analysieren. Wenn nötig können auch Viren, Bakterien und Parasiten nachgewiesen werden. Bei Unverträglichkeiten kann man die immunologische Reaktion auf Nahrungsmittel testen (IgG-„Allergien“).

Mitochondriale Diagnose
Den Zustand der Mitochondrien  – den Energieproduzenten in Ihren Zellen – im Labor zu ermitteln, ist ein wichtiges Diagnoseinstrument in der Mitochondrien-Medizin. Es gibt verschiedene Verfahren; je nach Situation wählen wir die geeigneten aus. Tests zeigen die Menge der produzierten Energie (ATP) und allfällige Störungen in deren Produktion. Mikronährstoffe können Aufschluss über darüber geben, wie gut Ihre Energieproduktion funktioniert. Auch die Bestimmung von oxidativem und nitrosativem Stress ist ein wichtiges Instrument. Mitochondriale Parameter misst man meist im Urin oder im Blut.

Mikronährstoffe
Beim Verdacht auf einen Mangel an Mineralstoffen, Spurenelementen, Vitaminen oder Aminosäuren lohnt es sich, diese Mikronährstoffe laborchemisch bestimmen zu lassen. Dabei ist es sehr entscheidend, wie und wo diese gemessen werden: Mängel zeigen sich oft gezielter, wenn man das richtige „Untersuchungsmaterial“ wählt. Besonders wichtig sind Mikronährstoff-Analysen bei chronischer Müdigkeit, Erschöpfung, chronischen Vergiftungen, bei Schmerzen, bei gewissen Hormonstörungen, bei Mitochondrienstörungen und bei HPU/KPU. Gerade bei Mikronährstoffen sind die Referenzwerte der Labore nur unter der Berücksichtigung der individuellen Situation (Alter, Erkrankungen, Stresslevel, Medikamente etc.) zu beurteilen.

Hormone, Schilddrüse und Neurotransmitter
Insbesondere bei Erschöpfungserkrankungen ist die Beurteilung der Hormone und Hirnbotenstoffe (Neurotransmitter) sehr entscheidend. Wir bestimmen die Geschlechtshormone und deren Steuerhormone aus Blut und/oder Speichel. Wir machen eine umfassende Schilddrüsendiagnostik mit allen schilddrüsenrelevanten Co-Faktoren. Wir analysieren die Funktion der Stressachse und der Neurotransmitter (z. B. Cortisol, Noradrenalin, Adrenalin, ACTH, Serotonin, Dopamin, Melatonin), damit wir entsprechende Mängel oder Funktionsstörungen behandeln können.

Darm
Für die allgemeine Gesundheit ist es entscheidend, wie fit unser Darm ist. Bei Infektanfälligkeit, Allergien, Erschöpfung, Stoffwechselstörungen oder Abnehmblockaden ist oft der Darm ein Schlüssel zu mehr Gesundheit. Mit einer ausführlichen Stuhlanalyse lassen sich Fragen beantworten wie „Stimmt das Verhältnis der Darmbakterien?“, „Ist die Darmschleimhaut intakt?“, „Habe ich Entzündungen im Darm?“, „Habe ich Pilze oder Parasiten?“ Manchmal ist eine zusätzliche Blutuntersuchung nötig. Bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten kommen neben immunologischen Parametern (vgl. oben) auch Tests auf Fruktoseintoleranz, Laktoseintoleranz und Histaminstörungen (Histaminose oder Histadelie) zum Einsatz.