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Mikronährstoff-Therapie

Unter Mikronährstofftherapie (oder: Orthomolekulare Therapie, orthomolekulare Medizin) versteht man die Behandlung von Beschwerden und Erkrankungen mit natürlichen Substanzen wie z. B. Vitaminen, Mineralstoffen oder Spurenelementen. In dieser Therapieform werden diese Mikronährstoffe wie Medikamente eingesetzt. Denn ein Mangel oder ein Ungleichgewicht an Mikronährstoffen kann einerseits selbst für Beschwerden (mit)verantwortlich sein. Andererseits können Erkrankungen einen Mangel verursachen, der dann seinerseits weitere Symptome zur Folge hat. Die Mikronährstofftherapie ist also mehr als „ein paar Vitamine schlucken“. Die orthomolekulare Medizin verwendet auch Aminosäuren, sekundäre Pflanzenstoffe, Fettsäuren oder biochemische Co-Faktoren im Stoffwechsel.

Der Verschreibung von Mikronährstoffen gehen eine genaue Analyse Ihrer Krankheitsgeschichte und entsprechende Laboruntersuchungen voraus. Auch während der Therapie wird im Labor regelmäßig der Mikronährstoffspiegel kontrolliert. Mit qualitativ hochwertigen Präparaten zum Schlucken bzw. als Spritze oder Infusion lassen sich nicht nur Beschwerden lindern. Sie sind auch Teil einer nachhaltigen Gesundheitsprävention. Wir verwenden nur hypoallergene Präparate ohne Zusatzstoffe und in ausreichend hoher Dosierung.

Auf den Punkt gebracht

Die Mikronährstofftherapie unterstützt den Körper mit Vitalstoffen, die er natürlicherweise für seine gesunde Funktionen benötigt, wie z. B. Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Aminosäuren oder sekundäre Pflanzenstoffe.

Aus der Praxis

Kathrin hat rheumatoide Arthritis. Während ihrer regelmäßigen Krankheitsschübe hat sie nicht nur starke Schmerzen in den Gelenken, sondern fühlt sich auch schlapp und „grippig“. Neben der Therapie mit speziellen Pflanzen und einer Lasertherapie verschreiben wir Kathrin entzündungshemmende und antioxidative Mikronährstoffe. Der nächste Schub verläuft milder, Kathrin muss weniger Schmerzmittel schlucken und ist nicht so müde. Eine Behandlung ihres Darms mit paralleler Ernährungsumstellung bringt weitere Verbesserungen.

Der Hausarzt hat beim 38-jährigen Jens ein Burn-out-Syndrom diagnostiziert. Er bekommt bei einer Psychotherapeutin in unserem Zentrum Unterstützung, will aber auch seinem Körper helfen, aus der Erschöpfung wieder herauszukommen. Die Untersuchungen zeigen, dass Jens´ Hormonsystem kaum noch Cortisol und Adrenalin produzieren kann. Zudem zeigt das Labor einen deutlichen Vitamin B12- und Vitamin D-Mangel und zu wenig Mineralstoffe. Jens erhält speziell ausgesuchte Mikronährstoff-Infusionen. Wir füllen die Depots an Vitamin D und B12 auf und beraten ihn, wie er mit einer optimierten Ernährung und Stressreduktion seine Kraftreserven wieder aufbauen kann. Ein paar Wochen später berichtet Jens, dass er deutlich besser schläft und er neulich abends zum ersten Mal seit Monaten wieder mit seinem Sohn Fußball spielen konnte.

Einsatzbereiche

  • Schmerzen
  • chronische oder wiederkehrende Infekte
  • Störungen des Immunsystems
  • Müdigkeit, Erschöpfung, Burn-out, Leistungsminderung
  • Im Labor ermittelter Mangel an Mikronährstoffen
  • Erkrankungen des Darmes, die eine optimale Versorgung über die Ernährung erschweren (Morbus Cron, Colitis ulcerosa, Leaky-Gut-Syndrom)
  • Begleitung chronischer Erkrankungen (Autoimmunerkrankungen, Krebs, Stoffwechselerkrankungen usw.)
  • Prävention
  • Leistungsverbesserung im Sport

Ablauf einer Behandlung

Die Behandlung mit Mikronährstoffen ist immer Teil eines ganzheitlichen Therapiekonzeptes. Die Auswahl der Mikronährstoffe erfolgt individuell und gründet auf einer ausführlichen Anamnese und Laboruntersuchungen. Meistens gestaltet sich die Einnahme der Vitalstoffe als Kur: Sie nehmen die Präparate einige Wochen oder Monate intensiv ein – wie als „Medikamente“. Danach wird beurteilt, ob die Therapie weiter sinnvoll ist und/oder angepasst werden muss. Sehr häufig wird die Mikronährstofftherapie ergänzt mit Phytotherapie, Homöopathie und Spagyrik.