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Unsere Sprechzeiten:

Mo.: 08:00 - 19:00 Uhr 
Di.:  08:00 - 18:00 Uhr 
Mi.: 08:00 - 13:00 Uhr
Do.:   08:00 - 19:00 Uhr 
Fr.:  08:00 - 13:00 Uhr

Und nach Vereinbarung

Adresse:
Am Penzinger Feld 19 b
86899 Landsberg am Lech

Integrative Therapien und komplementäre Medizin in Landsberg am Lech

In unserem in der Region einzigartigen Heilkundezentrum betreuen wir Sie ganzheitlich in Gesundheit und Krankheit. Ein interdisziplinäres Team von Therapeuten mit der gemeinsamen Leidenschaft für Naturheilkunde und Lebensgestaltung setzt sich gemeinsam für Ihr Wohlbefinden ein. Lesen Sie hier mehr über uns.

 

 

Biologische Medizin

Biologische Medizin

Was ist Biologische Medizin?

Die Biologische Medizin ist ein Sammelbegriff für alle heilkundlichen Methoden, die sich an den natürlichen Funktionen und Abläufen des menschlichen Lebens und der Natur orientieren. Ihr Ziel ist, den Körper in seiner Regulationsfähigkeit zu stärken und ihn so gesund zu erhalten.

Im engeren Sinne bedeutet Biologische Medizin, dass in Diagnostik und Therapie moderne Erkenntnisse aus der Physik und der Biochemie Eingang finden. Daraus ergibt sich eine hochmoderne Art der Gesundheitsförderung. Neben natürlichen Methoden und Arzneien verwendet die biologische Medizin auch technische Geräte, zum Beispiel für die Frequenz- oder Lichttherapien.

Die Biologische Medizin orientiert sich an der Wissenschaft. Sie legt Wert darauf, dass die Wirkung ihrer Maßnahmen überprüfbar und wiederholbar ist. Genauso wichtig ist jedoch auch der Wert der Erfahrung von Therapeuten und Patienten. Neben der Behandlung von Beschwerden spielt die Vorbeugung (Prävention) eine wichtige Rolle.

Chiropraktik

Chiropraktik

Die Chiropraktik behandelt Rückenschmerzen, Gelenkschmerzen und Muskelverspannungen, die ursprünglich in der Wirbelsäule und an den Kreuzbeingelenken entstanden sind. Im Heilkundezentrum Landsberg wird die Strukturelle Osteopathie und Sanfte Chiropraktik nach Ackermann angewendet. Der schwedische Arzt Dr. W. P. Ackermann (1914–2002) hat sie ab Mitte des 20. Jahrhunderts entwickelt. Die Chiropraktik nach Ackermann berücksichtigt wichtige Ursache-Folge-Ketten zwischen der Halswirbelsäule und dem Becken sowie zwischen Muskelverspannungen und „schiefen“ Gelenken. Darauf gründet ein ganzheitlicher, sanfter Therapieansatz. Eine Schlüsselrolle spielen dabei die Gelenke zwischen Kreuzbein und Darmbein (Kreuzbeingelenke, Iliosakralgelenke) und die Halswirbel. Größten Wert wird auf die exakte Diagnostik und die Beurteilung der Körperbalance gelegt. Diese wird durch Fehlbelastungen, einseitige Haltung am Schreibtisch, zu wenig ausgleichende Bewegung oder schwere körperliche Arbeit gestört. Oft liegt die Ursache von Beschwerden im Bewegungsapparat auch viele Jahre zurück: ein Unfall, ein Sturz oder eine andere Krafteinwirkung. Es entsteht eine Störung der Balance, die auch erst lange Zeit später zu Schmerzen führen kann.

Der Therapeut gibt sanfte, kurze, präzise Druckimpulse auf bestimmte Gelenke oder schmerzhafte Muskelpunkte. Das mobilisiert die Gelenke und lockert Muskelverkrampfungen. Schiefstellungen im Becken und der Wirbelsäule werden behoben.

Auf den Punkt gebracht

Die Chiropraktik diagnostiziert und behandelt Schmerzen im Bewegungsapparat. Mit sanften, gezielten manuellen Griffen löst sie Blockierungen in Gelenken, Muskeln und an der Wirbelsäule. Dadurch findet der Körper seinen Balance wieder. Oft können so langjährige Schmerzen gelindert oder behoben werden.

Aus der Praxis

Hubert K. kommt mit starken Hüft- und Kreuzschmerzen in unsere Praxis. Er war vor 20 Jahren in eine Baugrube gestürzt. Ein Bein war danach „kürzer“, was mit einer Schuheinlage ausgeglichen wurde. Er berichtet, dank Sport und Muskeltraining jahrelang schmerzfrei gewesen zu sein. Vor einem Jahr hatten aber wiederkehrende Schmerzen im Kreuz eingesetzt. Wir stellten fest, dass sein Becken – vermutlich durch den Sturz damals – verdreht, die Kreuzbeingelenke blockiert waren. Dies hatte die Beinlängendifferenz ausgelöst. Indem wir die Blockierung in den Kreuzbeingelenken lösten und die schmerzhaften Reizungen auf die Muskeln auflösten, reduzierten sich die Schmerzen von Hubert K. deutlich. 

Einsatzbereich

  • Chronische Rückenschmerzen
  • Hexenschuss
  • Schulterschmerzen, Schulter-Arm-Syndrom
  • Tennis- und Golferellbogen, Karpaltunnelsyndrom
  • Meniskusbeschwerden
  • Knie- und Hüftgelenkschmerzen
  • Migräne, Kopfschmerzen

Ablauf einer Behandlung

Zuerst spricht der Therapeut ausführlich mit Ihnen über Ihre Schmerzen, deren Entstehung und die Bewegungseinschränkungen. Er prüft Ihre Körperhaltung, die Beweglichkeit Ihrer Wirbelsäule und bestimmte Gelenkfunktionen. Dann gibt er aus verschiedenen Positionen heraus sanfte, gezielte Impulse auf Ihre Wirbelgelenke, das Kreuzbeingelenk und schmerzhafte Muskeln. Die Chiropraktik-Behandlung dauert etwa eine halbe Stunde. Danach folgt meistens eine ergänzende Behandlung mit einer Schröpftherapie, mit Dorn-Therapie, der Soft-Laser-Therapie, der Scenar- oder Magnetfeldtherapie. Dazu können Medikamente aus dem Bereich der Phytotherapie, der Mikronährstofftherapie, der Spagyrik oder der Homöopathie kommen.

Dorn-Therapie

Dorn-Therapie

Schon fast jeder hat sich schon einmal einen „Hexenschuss“ zugezogen, sich „verhoben“. Medizinisch wird dieser plötzlich auftretende Rückenschmerz als akute Lumbalgie bezeichnet. Sie entsteht durch eine Krafteinwirkung auf die untere Lendenwirbelsäule und den Beckenring. Durch die Krafteinwirkung verdrehen sich die Wirbel und blockieren in ihrer Beweglichkeit. Dadurch werden Nerven, die seitlich zwischen den Wirbeln austreten, zusammengedrückt und gereizt. Heftige Schmerzen und Bewegungseinschränkungen sind die Folge. Die Dorntherapie löst die Blockaden, entlastet, lindert den Schmerz oder kann ihn gar beseitigen. Dies gilt nicht nur für die Wirbelsäule, sondern auch für andere Gelenke.

Auf den Punkt gebracht

Die Dorntherapie ist eine sanfte, ganzheitliche Methode, um Funktionsstörungen, die durch blockierte Wirbel und Gelenke entstanden sind, zu behandeln.

Aus der Praxis

Nicht nur klassische Schmerzen im Rücken können mithilfe der Dorntherapie behandelt werden. Eine junge, 30-jährige Frau ist seit Wochen krank: Sie hat Herzbeschwerden, kann kaum die Treppe zu ihrer Wohnung bewältigen – an Arbeit ist erst gar nicht zu denken. Ihr Herz „stolpert“ und drückt, ihre Leistungsfähigkeit ist stark vermindert. Die Abklärungen beim Haus- und Facharzt bringen keine ernsthafte Erkrankung zutage aber auch keine klare Diagnose. Bereits eine einmalige Anwendung der Dorntherapie bringt Erleichterung und bei der Kontrolluntersuchung nach einer Woche bestätigt sie ein Ansteigen ihrer Leistungsfähigkeit, sodass sie wieder ihre Arbeit aufnehmen kann.

Einsatzbereiche

•    Rücken- und Gelenksschmerzen
•    Hexenschuss
•    Nachbehandlung von Bandscheibenvorfällen
•    Alle funktionalen Organstörungen wie z. B.
o    Herzrhythmusbeschwerden
o    Beschwerden im Bereich Magen und Verdauung
o    Leber- und Gallestörungen
o    Blasenbeschwerden
o    Bettnässen, Inkontinenz
o    Schwindel, Kopfschmerzen
o    Tinnitus
o    Schilddrüsenstörungen
o    Tennisellbogen, Schulter-Arm-Syndrom, Taubheitsgefühle in den Fingern

Ablauf einer Behandlung

Eine Dorn-Therapie besteht aus folgenden Behandlungsschritten:
•    Kontrolle der gesamten Körperstatik (Blickdiagnostik)
•    Kontrolle der Beinlängen auf eine mögliche Differenz, die auf eine Verdrehung des Beckenrings hinweisen kann.
•    Durch gezielten Druck mit dem Daumen werden die Blockaden gelöst und die Wirbel und Gelenke wieder an die „richtige“ Stelle gebracht. In der Fachsprache heißt das, dass sie „reponiert“ werden. Dabei „hilft“ der Patient mit, indem er nach Anleitung des Therapeuten gezielte, sanfte Eigenbewegungen ausführt.

Weitere ergänzende Behandlungen zur Dorntherapie sind Massage, Schröpfen, Baunscheidtieren und die Neuraltherapie. Diese Therapieverfahren unterstützen den Behandlungserfolg, indem sie auf die Muskulatur, die Muskelfaszien und das Bindegewebe einwirken.

Theo Waibl zur Dorntherapie

„Nach einem Bandscheibenvorfall habe ich am eigenen Leib erfahren, wie mich die Dorntherapie wieder in die Mitte gebracht hat. Bei der Dorntherapie muss sich der Patient selbst bewegen, damit sich etwas bewegt! Als Therapeut lege ich den Finger sprichwörtlich auf die Wunde, also dorthin, wo es wehtut. Indem sich der Patient bewegt, spürt er den Schmerz und ‚geht durch den Schmerz hindurch’. Er spürt die Befreiung sofort, wenn sich die Blockade löst.“ Theo Waibl praktiziert die Dorntherapie seit 1998 und hat seine Ausbildung u. a. beim Begründer der Therapie, Dieter Dorn, persönlich absolviert.

Psychosomatische Zusammenhänge

Unsere innere Haltung, die Haltung zum Leben spiegelt sich auch in unserer äußeren Haltung – in unserer Körperstatik – wider. Die Schulmedizin bestätigt, dass bis zu 80 % der Rückenschmerzen auf psychosomatische Ursachen zurückzuführen sind. Jedes Wirbelsegment korrespondiert mit einem psychischen Thema. So ordnet man beispielsweise die Themen Wut und Zorn dem 4. Brustwirbel zu. Die Spinalnerven, die hier aus dem Rückenmark austreten, sind für die nervliche Versorgung der Galle zuständig. Und jeder weiß, wie es ist, wenn einem vor Ärger sprichwörtlich die Galle überläuft. So beeinflussen bestimmte Emotionen unsere Wirbel und Organe – aber auch umgekehrt.

Entspannungs-Techniken

Entspannungs-Techniken

Alle Entspannungs-Techniken haben zum Ziel, uns ruhiger und gelassener zu machen. Mit etwas Übung entsteht dadurch auch eine grundlegende Entspannungsfähigkeit, die uns resistenter gegen Stress macht und uns erlaubt, unsere energiespendenden Ressourcen jederzeit zu aktivieren. Mit Entspannungs-Techniken wird der Teil unseres vegetativen Nervensystems gestärkt, der uns nach überstandener Anstrengung (in der frühen Menschheitsgeschichte hieß das Angriff, Flucht oder Jagd) wieder zur Ruhe kommen lässt: der Parasympathikus. Unser Puls und der Blutdruck sinken, die Atmung wird ruhiger, die Muskeln entspannen sich, unsere Verdauungsdrüsen werden wieder aktiviert und unsere Schleimhäute und Organe wieder durchblutet, unser Immunsystem kann wieder optimal arbeiten.

Medizinisch gesehen bedeutet dies, dass in der Entspannung die Ausschüttung der Stresshormone Adrenalin, Noradrenalin und Cortisol gedrosselt wird. Eine dauerhafte Produktion von Stresshormonen und eine Regulationsstörung des Parasympathikus bewirken eine Vielzahl gesundheitlicher Störungen. Es ist daher nicht nur für unseren Geist und unsere Seele wichtig, dass wir entspannen können, sondern auch lebenswichtig für unseren Körper. Entspannungs-Techniken sind ein wichtiger Teil der Stress- und Krankheitsprävention.

Ernährungs-Coaching

Ernährungs-Coaching

Haben Sie angesichts der Informationsflut zur sogenannten "richtigen" Ernährungsweise noch den Durchblick? - Vor lauter Low Fat, Low Carb, Paleo, Vegan, Trennkost, Rohkost und so weiter ist es schier unmöglich geworden, sich noch auszukennen, was denn nun gesunde, energiefördernde Ernährung sei.

Dazu kommt, dass viele Menschen an mehr oder weniger ausgeprägten Unverträglichkeiten leiden: Allergien, Fructose- oder Laktoseintoleranz, Glutenunverträglichkeit oder gar Zöliakie, Weizenunverträglichkeit, Kuhmilcheiweißunverträglichkeit, Caseinunverträglichkeit, Histaminintoleranz (HIT). Viele haben starke Verdauungsprobleme und schlagen sich mit Blähungen, Magenschmerzen, Völlegfühl, Durchfall oder Verstopfung herum.

Wir helfen Ihnen mit unserem Ernährungs-Coaching, den Weg zu einer genussvollen, gesundheitsfördernden Ernährung zu finden, die Sie fit hält, Ihnen Kraft gibt und Ihrem Körper gut tut. Die Basis des Ernährungs-Coachings ist stets ein ausführliches Erstgespräch, eine Stoffwechselanalyse und ggf. ein Ernährungsprotokoll, das Sie zu Hause über eine gewisse Zeit führen. Dazu können Laboruntersuchungen auf Unverträglichkeiten und/oder Mikronährstoffmängel kommen.

Die Stoffwechselanalyse hilft uns herauszufinden, wie Ihr Körper mit den zugeführten Energielieferanten aus dem Essen umgeht: Verbrennt er eher Zucker oder eher Fett? Wieviel Energie kommt bei der Verbrennung überhaupt raus? Wie steht es um die Gewebeübersäuerung?

Wir wollen Ihnen den Weg zu Ihrer eigenen, idealen Ernähungsweise ebnen und Ihnen helfen, die gesundheitlichen Vorteile davon zu entdecken.

Wir bieten an:

  • Ernährungsberatung bei Übergewicht
  • Optimierung der Fettverbrennung
  • Ernährungstipps bei bestimmten Erkrankungen, z. B. Rheuma, Diabetes, Fettstoffwechselstörungen, Magen- und Darmerkrankungen
  • Analyse von Unverträglichkeiten
  • Ernährungs-Coaching bei Unverträglichkeiten
  • Beratung zur Optimierung der Verdauungsleistung
  • Spezielle Ernährung bei Autoimmunerkrankungen: Hashimoto Thyreoiditis, Rheumatoide Arthritis, MS, Morbus Crohn, Colitis Ulcerosa usw.
  • Stoffwechseloptimierung für sportlich aktive Menschen

Klassische Naturheilkunde

Klassische Naturheilkunde

Die Klassische Naturheilkunde umfasst Therapien, die eine jahrhundertelange Tradition haben. Als es noch keine modernen medizinischen Geräte gab, keine bildgebende Verfahren und keine industriell hergestellten chemischen Medikamente, griffen die Ärzte auf das Wissen ihrer Ahnen und Urahnen zurück - und auf ihre eigene Erfahrung. Die Regulation der Körperfunktionen war und ist das Ziel der traditionellen Heilkundigen. Die Klassische Naturheilkunde wird angewendet, um den Körper wieder ins Gleichgewicht zu bringen und ihn in seiner Selbstheilungskraft zu unterstützen.

Mitochondrien-Medizin

Mitochondrien-Medizin

Was versteht man unter Mitochondrien-Medizin?

Die Mitochondrien-Medizin ist ein Zweig der modernen biologischen Medizin und behandelt Fehlfunktionen (Dysfunktionen) der Kraftwerke in unserem Körper, den Mitochondrien. Die Mitochondrien sind kleine Teilchen innerhalb unserer Zellen, deren Hauptaufgabe die Energieproduktion für die Körperzelle – und damit für das jeweilige Organ – ist. Diese Energie wird ATP (Adenosintriphosphat) genannt. Jede einzelne Körperzelle enthält Hunderte bis Tausende von Mitochondrien. Besonders viele Mitochondrien finden sich in den Muskel- und Herzmuskelzellen und in den Nervenzellen. Neben der Energieproduktion leisten die Mitochondrien aber noch viele andere lebenswichtige Stoffwechselaufgaben: Sie helfen bei der Entgiftung der Zelle, sind an Aufbau und Speicherung wichtiger Moleküle beteiligt und helfen vereinfacht gesagt, überalterte und kaputte Zellen zu zerstören (programmierter Zelltod). Kurz: Wenn die Mitochondrien nicht gesund sind, ist es die Zelle auch nicht.

Man unterscheidet zwei Formen von Mitochondrien-Störungen: Die sogenannten primären Mitochondriopathien (Mitochondrien-Krankheiten) sind auf Gendefekte zurückzuführen. Sie verursachen bereits im Baby- oder Kindesalter schwere Symptome und Erkrankungen, die im Bereich der Kinder- und Jugendmedizin anzusiedeln sind und von kompetenten Ärzten behandelt werden. Die zweite Form nennt man erworbene Mitochondrien-Dysfunktion: Diese Mitochondrien-Störung wird von der Mitochondrien-Medizin diagnostiziert und behandelt. Man weiß mittlerweile, dass vielen Erkrankungen (Erschöpfungserkrankungen, Allergien, Autoimmunerkrankungen, Krebs, neurogenerative Erkrankungen) ein Energiemangel in den Mitochondrien zugrunde liegt.

Auf den Punkt gebracht

Mitochondrien-Medizin ist ein Konzept, das den Fokus auf die Wiederherstellung einer gesunden Energieproduktion im Körper setzt. Sie bedient sich der Therapien der biologischen Medizin und der klassischen Naturheilkunde, um Störungen in den Kraftwerken unserer Zellen, den Mitochondrien, zu beheben. Mängel im Energiehaushalt der Mitochondrien sind Ursache vieler chronischer Erkrankungen. Jede Mitochondrien-Störung bedingt auch eine Störung im Stoffwechsel.

Wie entstehen Mitochondrien-Dysfunktionen?

Mitochondrien besitzen eine eigene Erbsubstanz (mtDNA). Sie steuert die Organisation innerhalb des Mitochondriums und so auch seine Funktionen. Sie ist sehr störanfällig. Denn die mtDNA ist anders als unsere „normale“ DNA: Sie hat eine Ringstruktur und ist nicht wie die „Körper-DNA“ in einen Mantel eingepackt. Besonders beeinträchtigt wird die mtDNA durch freie Radikale. Diese aggressiven Sauerstoffteilchen schädigen die Wände und das Innere der Mitochondrien und können die mtDNA verändern. Im Einzelfall wäre das noch nicht so schlimm, denn freie Radikale entstehen natürlicherweise in unserem Stoffwechsel. Kommt es aber aufgrund bestimmter Einflüsse zu einer Flut von Radikalen, hat das für die Mitochondrien verheerende Folgen. Die Arbeit der Mitochondrien kommt dann zum Erliegen. Die beschädigte mtDNA kann sich sogar vervielfältigen, sodass in einer Zelle die kranken Mitochondrien die Überzahl gewinnen.

Geschädigte Mitochondrien liefern wenig Energie (ATP), verbrauchen aber viele Betriebsstoffe wie Zucker und Kohlenhydrate. Sie produzieren dabei viel mehr „Dreck“ als gesunde Mitochondrien, was wiederum die freien Radikalen erhöht. Ein Teufelskreis entsteht.

Wenn weniger ATP produziert wird, sinkt die Kraft der Körperzelle. Wie ein Auto, das nur noch auf drei Zylindern läuft: Es fährt zwar, hat aber keine Power mehr. Wenn der Energiemangel ein bestimmtes Niveau unterschreitet, kommt es zu fühlbaren Beschwerden. Das Leitsymptom einer Mitochondrien-Dysfunktion ist – verständlicherweise – die Erschöpfung. Es entstehen aber auch Funktionsstörungen in den Organen.

Diese Faktoren schädigen die Mitochondrien:

  • Umweltgifte (Schwermetalle, Pestizide, Insektizide, Wohngifte, Putzmittel, Kosmetika)
  • Nanopartikel
  • Antibiotika und andere Medikamente
  • Stress und psychischer Druck
  • Chronische Infektionen
  • Chronische Entzündungen (z. B. Zähne, Kiefer, Gallenblase)
  • Instabilität der Halswirbelsäule bzw. des ersten und zweiten Halswirbels: Die dauernde Irritation der Hirnnerven kann eine Kaskade biochemischer Abläufe in Gang setzen, die letztlich die Mitochondrien-Produktion und die Energieproduktion massiv stören können.
  • Darmschädigungen (Leaky Gut, Dysbiosen, Entzündungen)
  • Ungünstige Ernährung

Symptome einer Mitochondrien-Dysfunktion

  • Dauernde Erschöpfung, Kraftlosigkeit, schlechte Regenerationsfähigkeit
  • Muskel- und Faszienschmerzen
  • Schlafstörungen
  • Depressionen und Ängste
  • Konzentrationsstörungen, Vergesslichkeit
  • Geringe geistige, psychische und körperliche Belastbarkeit
  • Magen-Darm-Beschwerden
  • Mangelnde Immunleistung
  • Hormonstörungen

Wie diagnostiziert man eine Mitochondrien-Störung?

Unser Heilkundezentrum ist spezialisiert auf die Diagnose von Mitochondrien-Dysfunktionen. Mit speziellen Laboruntersuchungen können wir messen, wieviel ATP noch produziert wird, wie die Energiegewinnung abläuft und wie hoch die Belastung mit freien Radikalen ist (oxidativer und nitrosativer Stress). Zusätzlich geben Hormonmessungen und Stoffwechseluntersuchungen Einblick in den Ablauf der Mitochondrien-Störung. Ermitteln kann man auch die Belastung mit Umweltgiften und Mängel an Mikronährstoffen, die für die Mitochondrien-Funktion und die Energiegewinnung unentbehrlich sind.

Behandlung und Therapieansätze bei Mitochondrien-Dysfunktionen

Auf einer Großbaustelle steht alles still, wenn Strom und Treibstoff fehlen. Die Mitochondrien-Medizin schaut zuerst, wie viel Energie da ist und wo sie genau fehlt. Dann bringt sie Brennstoff auf die Baustelle (Mikronährstoffe, Sauerstoff), damit die Motoren besser laufen können. Das wichtigste Ziel der Mitochondrien-Behandlung: Den Energiestoffwechsel wieder in seinen Idealzustand bringen, damit der Körper seine Selbstheilungskräfte mobilisieren kann. Die biologische Medizin kennt dafür viele Möglichkeiten.

Konzepte der Mitochondrien-Therapie

Wie verläuft die Therapie von Mitochondrien-Störungen?

Im Heilkundezentrum Landsberg entwickeln wir gemeinsam mit Ihnen individuelle Behandlungskonzepte. „Individuell“ ist das Schlagwort jeder Mitochondrien-Behandlung. Denn jede Störung hat ihre eigene „Geschichte“ und ein anderes Entwicklungsstadium. Jeder Patient hat zudem andere Voraussetzungen im Alltag, die die Therapie mitbestimmen. Wichtig ist eine ausführliche Befundaufnahme im Gespräch und mit diagnostischen Verfahren, um die Entstehung der Mitochondrien-Störung nachzuvollziehen. Gespräche im Verlauf der Therapie weisen den Weg zu einem immer besseren Befinden. Wir möchten, dass Sie selbst zum Gesundheits-Spezialisten werden, denn Sie sind der Experte für Ihren Körper. Deshalb schauen wir im Team mit Ihnen, was am besten passt und alltagstauglich umgesetzt werden kann.

Sein Leben „mitochondrienfreundlich“ zu gestalten ist wichtig für die Genesung: Gutes, gesundes Essen, viel Schlaf, mehr Entspannung, ein gesundes Maß an Bewegung, soziale Kontakte, Verminderung der psychischen Belastungen – all das ist genauso wichtig wie jede naturheilkundliche Behandlung und jedes Medikament.

Da die Entstehung einer Mitochondrien-Störung immer mehrere Ursachen hat, richtet sich die Therapie daran aus: Schritt für Schritt, mit Geduld und Hartnäckigkeit. Wie ist die Situation gerade? Welche Einschränkungen und Beschwerden bestehen? Was ist das Vordringlichste, was das nächste Ziel? Belastende Faktoren müssen identifiziert, benannt und möglichst beseitigt werden.

Der Unterstützung durch Mikronährstoffe und der Entgiftung von Umwelttoxinen wird eine besondere Bedeutung zugemessen. Parallel dazu wählen wir laufend die passenden Behandlungsformen. Die Intensität der Behandlung sowie die Dosierung von Medikamenten sind individuell. Wichtig ist eine kontinuierliche und regelmäßige Therapie, damit Sie möglichst bald Erfolge erzielen. Wir begleiten Sie auch darin, in Ihrem Leben wieder mehr Qualität, Ruhe und Raum für Genesung zu schaffen.

Gaspedal und Bremse in Harmonie: Regeneration des vegetativen Nervensystems

Eine zentrale Rolle bei der Genesung spielt unser autonomes (vegetatives) Nervensystem. Es reguliert all unsere Lebensvorgänge über zwei Stränge: den Sympathikus = Gaspedal und den Parasympathikus = Bremspedal. Heute sind wir häufig mit „Bleifuß“ und 180 Sachen auf der Autobahn unterwegs. Unser Sympathikus dominiert. Damit der Automotor aber repariert werden und der Mechaniker arbeiten kann (= Therapie), muss der Wagen in der Garage stillstehen und sollte nicht mit 180 weiterfahren. Zu lernen, Brems- und Gaspedal im gesunden Zusammenspiel zu benutzen ist daher ein wichtiger Ansatz für die Genesung. Hierfür bieten wir Ihnen im Heilkundezentrum Landsberg vielfältige interdisziplinäre Möglichkeiten.
Wie lange dauert die Therapie von Mitochondrien-Störungen?

Eine Mitochondrien-Dysfunktion ist eine massive Belastung für die Organe, die Zellen und alle Stoffwechselvorgänge. Die Beschwerden haben meist eine lange Vorgeschichte und entwickelt sich kaskadenartig: Wenn ein Wasserbecken voll ist, läuft es über ins nächste Wasserbecken usw. In der Therapie werden nach und nach alle Wasserbecken geleert, gereinigt und repariert. Das braucht Geduld und Ausdauer. Meist spüren die Patienten nach einigen Wochen erste Verbesserungen und erleben über die Monate kontinuierliche Fortschritte. Das „Reparieren“ der Mitochondrien kann mehrere Monate in Anspruch nehmen. Im Heilkundezentrum Landsberg finden Sie für jede Etappe Ihrer Therapie die richtige Hilfe und Unterstützung.

Aus der Praxis

Simone ist eine 40-jährige Lehrerin und Mutter zweier Kinder. Seit der Schwangerschaft mit dem zweiten Kind leidet sie an schwerer Erschöpfung, es plagen sie Depressionen. Sie kann ihren Alltag nicht mehr bewältigen und nicht mehr arbeiten. Sie hat selbst viel recherchiert und herausgefunden, dass der massive Stress der letzten Jahre zu einer Dysfunktion der Mitochondrien geführt haben könnte. Das Labor zeigt schwere Mängel mehrerer Mikronährstoffe, die Neurotransmitter und diverse Hormone sind durcheinander und ihre Mitochondrien produzieren kaum noch ATP. Wir behandeln Simone zweimal wöchentlich mit Infusionen und einer Laser-Therapie. Daran schließt sich eine sanfte Entgiftung an. Mit einigen Umstellungen im Alltag und Autogenem Training gelingt es Simone, mehr für sich zu sorgen.

Peter S. erhielt 1996 die Diagnose „chronisches Müdigkeitssyndrom“, ist schon lange arbeitslos und bekommt eine Rente. Sein Tag spielt sich wegen seiner Erschöpfung und der Schmerzen vornehmlich auf dem Sofa ab. Kein Arzt hat bisher rausgefunden, was ihm fehlt. Er hat mehrmals Psychopharmaka bekommen, die keinerlei Verbesserungen brachten. Dies ist ein wichtiger Hinweis, denn bei einer Mitochondrien-Dysfunktion können Psychopharmaka nicht verstoffwechselt werden.

Weil sie an einer Trigeminusneuralgie erkrankt ist, musste die 14-jährige Hanna ihr Pferd verkaufen. Neben den starken Schmerzen lähmt sie die Tatsache, dass sie kaum noch körperlich belastbar ist. Hanna erzählt, sie sei vor zwei Jahren in der Stallgasse ausgerutscht und böse gestürzt. Es stellt sich heraus, dass ihre Halswirbelsäule massiv instabil ist und dadurch einen ständigen Reiz auf die Hirnnerven ausübt. Mit kontinuierlichen Übungen und der osteopathischen Behandlung bleibt Hanna schmerzfrei. Die Behandlung ihrer Mitochondrien gibt ihr wieder Energie zurück.

Osteopathie

Osteopathie

Die Osteopathie ist eine manuelle Therapieform, bei der mit sanften Dehnungen und Mobilisierungstechniken insbesondere der Bewegungsapparat und die inneren Organe behandelt werden. Die Osteopathie wird in drei Bereiche unterteilt:

  • Die parietale Osteopathie behandelt hauptsächlich Muskeln, Sehnen, Gelenke, Wirbel und Faszien und ihre Funktionseinschränkungen. 
  • In der visceralen Osteopathie liegt der Fokus auf den inneren Organen und ihren Wechselbeziehungen und funktionellen Störfeldern.
  • Die craniosacrale Osteopathie schließlich sorgt für das Gleichgewicht im sogenannten craniosacralen Rhythmus, der durch das pulsierende Fließen der Rückenmarksflüssigkeit hervorgerufen wird und für das Funktionieren des Nervensystems bedeutend ist. Die craniosacrale Behandlung beeinflusst vor allem das Nervensystem in seiner ganzen Vielschichtigkeit.

Eine osteopathische Behandlung soll auf alle drei Bereiche wirken und versucht, die Ursachen der Beschwerden auf diesen Ebenen zu finden. Sie kann damit nicht nur Einschränkungen im Bewegungsapparat lösen helfen, sondern wirkt auch auf die Organe und das Nervensystem. Ziel der Osteopathie ist, das Gleichgewicht der Körpersysteme bzw. der Gewebe wiederherzustellen, so können z. B. auch die Körperflüssigkeiten wieder frei fließen, die die Ernährung der Gewebe gewährleisten. Dadurch werden die Selbstheilungskräfte gefördert.

Auf den Punkt gebracht

Mit einer osteopathischen Behandlung behandelt der Therapeut den Bewegungsapparat, die inneren Organe und das Nervensystem. Er erreicht über sanfte Dehnungen, Mobilisierungen und Impulse aufs Gewebe eine Aktivierung der Selbstheilungskräfte.

Aus der Praxis

Marisa M. hat seit einem Jahr immer wieder Sehnenscheidenentzündungen am rechten Arm. Manchmal in der Nähe des Ellenbogens, manchmal vorne am Übergang zum Daumen. Die Osteopathin stellt fest, dass unter anderem Verklebungen und Funktionseinschränkungen im Schulter- und Brustbereich für die Schmerzen mitverantwortlich sind. Nach drei osteopathischen Behandlungen, kombiniert mit Injektionen unter die Haut an den entzündeten Stellen sowie einer ergonomischen Anpassung von Marisas PC-Arbeitsplatz treten die Beschwerden nicht mehr auf.

Einsatzbereiche

  • Gelenkprobleme, z. B. Arthrose
  • Rückenschmerzen, Hexenschuss, Ischialgie
  • Schleudertrauma
  • Verrenkungen und Verstauchungen
  • Einklemmungen im Bereich der Sehnen und Nerven
  • Verdauungsstörungen, Magenschmerzen, Sodbrennen
  • Narben
  • Kopfschmerzen, Migräne, Schwindel, Tinnitus
  • Kiefergelenksprobleme, Bissregulation
  • Menstruationsbeschwerden, Geburtsvorbereitung und -nachsorge, klimakterische Beschwerden
  • In der Kinderheilkunde: Verdauungsstörungen, Schiefhals, Skoliose, Lern- und Konzentrationsstörungen

Ablauf einer Behandlung

Zuerst führt die Osteopathin mit Ihnen ein ausführliches Erstgespräch (Anamnese) und analysiert Ihre Krankengeschichte. Die anschließende körperliche Untersuchung gibt Auskunft über die Körperstatik, die Mobilität und die Qualität der Gewebe. Die Behandlung erfolgt dann mit sanften Dehnungen und Mobilisierungsgriffen. Je nach Bedarf werden innere Organe, Muskeln, Gelenke, die Wirbelsäule, Schädelknochen oder die Rückenmarkshaut behandelt. Eine Sitzung dauert etwa eine Stunde. Ob und wie oft eine Behandlung wiederholt werden muss, entscheidet der Therapeut individuell. Der Körper braucht zwischen den einzelnen Sitzungen genug Zeit, um sich mit den Therapieimpulsen „neu einzurichten“.

Im Heilkundezentrum Waibl wird die Osteopathie je nach Bedarf auch mit Akupunktur und der Kräuterheilkunde nach Traditioneller Chinesischer Medizin ergänzt. Eine osteopathische Behandlung kann auch sehr gut mit Homöopathie, Phytotherapie, Mikronährstofftherapie und anderen Therapieformen kombiniert werden.

Systemische Therapie

Systemische Therapie

Im Heilkundezentrum Waibl haben Sie die Möglichkeit, mit verschiedenen Formen von Systemischer Therapie und psychologischen Beratungen Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden zu verbessern. Wir bieten Systemische Einzel-, Paar- und Familientherapie an.

Das Besondere an der systemischen Therapie ist, dass sie den Menschen nicht nur als einzelnes Individuum, sondern als soziales Wesen sieht, das durch die Familie und sein persönliches Lebensumfeld permanent beeinflusst und geprägt wird. Der systemische Blick in eine Familie erkennt das familiäre Feld als ein Netz von Beziehungen, in welchem jeder mit jedem verbunden ist, bewusst oder unbewusst, ähnlich wie bei einem Mobile. Ein Familiensystem besitzt sogar die Macht, uns von Kindheit an unbewusst Rollen zuzuschreiben, uns an familienspezifische Denk- und Verhaltensnormen zu binden, nicht selten sogar über Generationen hinweg. Aus Angst vor Verurteilung, Verunsicherung, Angst oder Ablehnung verharren wir nicht selten in alten Strukturen, weil wir Bindungsverlust fürchten. Aber gleichzeitig drängt uns, bewusst oder unbewusst, das Bedürfnis nach Freiheit und Selbstentfaltung zur notwendigen Veränderung. Missachten wir den inneren Drang nach Weiterentwicklung, zeigt sich das auch häufig in körperlichen Symptomen.

Die systemische Therapie hilft, ungesunde Mechanismen in Systemen (Partnerschaft, Familie, berufliches Umfeld, Freundeskreis usw.) zu erkennen und zu verändern. Sie stärkt das Selbstbewusstsein und die Selbstverantwortung, weil sie uns eine Position der Beobachtung ermöglicht: Was erkenne ich, wenn ich den Blick aufmerksam auf meine persönliche Realität richte? Wie trage ich durch meine eigenen Denkgewohnheiten und mein Verhalten dazu bei? Wo bedarf es einer Korrektur, um meine Beziehungen und die persönliche Lebenssituation zu verbessern?

So ermöglicht die systemische Therapie eine innere Forschungsreise: Welche Vision eines erfüllten Lebens trage ich in meinem Herzen? Was erfüllt mich mit Begeisterung, Freude und Leidenschaft? Wie kann ich den inneren Fokus auf meine Ziele richten und dadurch Einfluss auf mein Leben gewinnen?

Für wen ist die systemische Therapie geeignet?

Jeder, der wahrnimmt, dass die innere Balance verloren gegangen ist, kann von der systemischen Therapie profitieren. Der Körper signalisiert das häufig mit:

  • psychischen Verstimmungen (Unzufriedenheit, Überforderung, Erschöpfung, Trauer, Gefühlen der Minderwertigkeit, Ängsten, nagendem Zorn oder Wut)
  • physischen Missempfindungen (Stress-Symptome wie  Kopfschmerzen, Schwindel, Konzentrationsstörungen, Magenschmerzen, Verspannungen, Kreislaufprobleme)

Ein Beispiel aus der Praxis finden Sie hier: Die Geschichte von Laura X.

Wie verläuft die Therapie?

Das Erstgespräch dient Ihnen zum Kennenlernen und Herausarbeiten des Anliegens, erste gemeinsame Beratungsziele werden entwickelt. Jeder weiterführenden Beratung liegt die Erstellung eines Familien-Genogramms zugrunde: Daten und Besonderheiten der Herkunftsfamilie werden aufgenommen, um nachzuvollziehen, welche familiäre Prägung Sie erfahren haben. Mittels kleinerer Familienaufstellungen (in der Einzel- und Paarberatung auf dem Systembrett oder mit Boden-Ankern), gepaart mit Ihrer eigenen Körperwahrnehmung, können Sie die eigene Rolle im Familiensystem reflektieren und einordnen. Ungesunde, symbiotische Familienbeziehungen werden durch kleine Rituale und Lösungssätze geordnet.
Es wird Ihnen möglich, alten, selbstschädigenden Gedanken- und Verhaltensmustern auf die Spur zu kommen, sie im Alltag beobachten zu lernen. Dadurch gewinnen Sie Distanz, Sie sind nicht mehr unbewusst davon gesteuert. Sie können überprüfen, welches bisherige Verhalten das Beratungsziel unterstützt oder boykottiert, und können bewusst verändern und experimentieren.

Eine Therapie umfasst in der Regel fünf bis zehn Sitzungen. Unterstützend können Sie an thematischen Gruppenangeboten und/oder einem Familienstellen-Seminar teilnehmen.

Die systemische Therapie kann jede andere naturheilkundliche Therapiemethode begleiten, weil jeder Genesungsprozess durch eine Haltung der Selbstachtung, Selbstverantwortung und Selbstliebe unterstützt werden kann. Wir können durch unsere Gedanken, Gefühle und unser Handeln entscheidend Einfluss nehmen auf unser Leben und unser Wohlbefinden!

Die systemische Therapie kann erfolgen als:

 


Einsatzbereiche für die systemische Einzeltherapie

Stresssymptome, Erschöpfungszustände; persönliche Krisen durch Krankheit, Sucht, Trennung oder Verlust eines geliebten Menschen; Überforderungssituationen und Konflikte im Alltag und Beruf; Angstsymptome; depressive Verstimmungen.

Was bewirkt eine Einzeltherapie?

Unlebendiges im Leben wahrzunehmen und zu verabschieden; echte Bedürfnisse in sich zu spüren und eigene Kräfte wiederzufinden; neue Wege zu gehen und befreiende Veränderung zu erleben; wohltuende Einflussnahme auf Krankheitssymptome.


Einsatzbereiche für die systemische Paartherapie

Partnerschaftskrisen; Kommunikationsstörungen; Autonomieverlust; Vertrauensbruch durch außerpartnerschaftliche Liebesbeziehungen; Rollenkonflikte.

Was bewirkt eine systemische Paartherapie?

Als Paar wieder miteinander ins Gespräch zu kommen; belastende Ereignisse der Vergangenheit miteinander zu verarbeiten; ein neues Verständnis füreinander zu entwickeln; eigene Grenzen wiederzufinden; neue, gemeinsame Perspektiven zu entwickeln; Wertschätzung und Achtung füreinander zurück zu gewinnen.


Einsatzbereiche für die systemische Familientherapie

Generationskonflikte; Kommunikationsstörungen; Geschwisterkampf; Uneinigkeit und Probleme in der Kindererziehung; Stressfaktor Schule; kindliche Symptom-Reaktionen wie Bettnässen, Ängste, Rückzug, Verweigerung, Wutanfälle ...; Krisen durch äußere Veränderungen (Tod, Krankheit, Sucht, Trennung, Umzug ...); Herausforderungen in der Patchwork-Familie.

Was bewirkt eine systemische Familientherapie?

Wieder zuhören und miteinander reden zu lernen; ein neues Verständnis füreinander zu gewinnen; Altes, Belastendes zu klären und kreative Problemlösungen zu entwickeln; den eigenen Platz in der Familie zu finden und bewusst einzunehmen; als Eltern eine gute und klare Autorität auszustrahlen; eine Familienatmosphäre zu schaffen, in der gelacht und geweint werden darf, wo konstruktiver Streit und Versöhnung stattfindet, Rückhalt und Zutrauen erfahren wird.


Aus der Praxis

Laura X. wurde wegen langjähriger, starker Rückenschmerzen von ihrem behandelnden Arzt an uns  verwiesen. Der Arzt war selber Teilnehmer bei einem Familien-Aufstellungstag gewesen und wusste aus eigener Erfahrung, dass sich langjährige ungelöste Konflikte in der Herkunftsfamilie in körperliche Symptome manifestieren können. Im Erstgespräch erzählte Frau X., dass sie eine schwierige Beziehung zu ihrer leiblichen Mutter habe. Sie bekam ihre ganze Kindheit die Ablehnung und Missachtung ihrer alkoholabhängigen Mutter zu spüren. Bis heute war die Beziehung geprägt durch gegenseitigen Vorwurf und Verletzung. In der darauffolgenden Einzelberatung erkannte sie in Familienaufstellungen, wie früh ihr Urvertrauen in die Bindung zu den Eltern verletzt wurde. Ihr eigenes Bedürfnis nach Sicherheit und Nähe opferte sie im Kampf um die Mutterliebe, indem sie sich ständig überforderte und ihre eigenen Bedürfnisse verdrängte; es entwickelte sich eine ungesunde, symbiotische Beziehung, in der die Klientin kein eigenes Selbstgefühl entwickeln konnte. Sie gab sich selbst die Schuld, dass die Mutter sie nicht lieben konnte. Ihr innerer, daraus gewonnener Glaubenssatz: Ich muss mich anstrengen, um zu überleben, ich vertraue niemandem, weil es keine liebevolle Unterstützung für mich gibt. Im weiteren Beratungsverlauf erkannte sie, dass sie sich ihr eigenes Unglück inszenierte, indem sie mit dem Glaubenssatz „Ich brauche niemanden und komme alleine zurecht!“ jegliche Unterstützungsangebote von ihrem Partner und Freunden abwehrte. In der Aufstellungsarbeit begriff Frau X., dass nur sie allein diesem inneren Kind Aufmerksamkeit und Fürsorge geben kann. Sie erkannte, wie viel Last sie von ihrer Mutter übernommen hatte und konnte diese Bürde in Ablösungsritualen wieder zur Mutter zurückgeben. Frau X. verspürte schon in den Aufstellungen deutliche körperliche Erleichterung, sie sprach von „Zentnersäcken, die von den Schultern fallen“. Die Rückenschmerzen verbesserten sich unmittelbar. Nach drei Monaten berichtete sie mir, schmerzfrei zu sein.

Burn-out / Erschöpfung / chronische Müdigkeit

Warum bin ich so unglaublich müde und ständig am Ende mit den Nerven? Warum habe ich so bleierne Glieder und Watte im Kopf? Wo ist meine Konzentration geblieben? Weshalb fühle ich mich wie zerschlagen und kann keinen Sport mehr machen? Wieso hilft es nicht, wenn ich zehn Stunden pro Nacht schlafe? Warum wache ich nachts ständig auf?

Ein Erschöpfungszustand hat viele Gesichter – und er kann lange anhalten und zu einem quälenden, täglichen Begleiter werden. Zur Müdigkeit, Energielosigkeit und Antriebslosigkeit gesellen sich andere Symptome hinzu:

  • schwere Einschlaf- und Durchschlafstörungen
  • lang anhaltende oder häufig wiederkehrende Infekte vor allem der Atemwege, generelle Infektanfälligkeit
  • Konzentrationsstörungen und Vergesslichkeit
  • depressive Verstimmungen, Angstzustände
  • Verschlechterung der Symptome bei und nach körperlicher Anstrengung
  • Unruhe und Gereiztheit
  • geringe Belastbarkeit, rasche Überforderung
  • häufige Kopfschmerzen, Schwindel, Benommenheit
  • Nackenverspannungen und Muskelschmerzen
  • Magen-Darm-Störungen
Neben bestimmten Erkrankungen, die typischerweise mit Erschöpfung einhergehen, gibt es viele andere Gründe für eine Schieflage unseres Energiesystems. Dazu zählen:

  • lang anhaltender psychischer, mentaler oder körperlicher Stress
  • Schilddrüsenstörungen, z. B. Hashimoto und Unterfunktionen
  • die Stoffwechselstörung HPU/KPU
  • Nebennierenschwäche (Adrenal Fatigue)
  • Ungleichgewichte der Geschlechtshormone
  • Stoffwechselstörungen, wie eingeschränkte Leberfunktion oder Verdauungsprobleme
  • Nahrungsmittelunverträglichkeiten
  • Eisenmangel oder Anämien
  • Mangel an bestimmten Mikronährstoffen
  • chronische Immunbelastungen, z. B. durch Borreliose oder Herpesviren wie dem Epstein-Barr-Virus EBV
  • Mitochondriopathien, wie CFS/ME, Fibromyalgie, CMS
  • Belastung mit Schwermetallen und anderen Umweltgiften
Chronische Erschöpfung oder gar ein Burn-out muss immer ganzheitlich betrachtet und behandelt werden, da selten nur einer der Faktoren verantwortlich ist. Wir gehen Ihrer Erschöpfung auf den Grund und stellen ein Behandlungskonzept für Sie zusammen.

Chronische Vergiftungen / Schwermetallbelastungen

Erschöpfungserkrankungen, Krebs, neurodegenerative Erkrankungen, Infektanfälligkeit, Autoimmunerkrankungen, Allergien oder gar Depressionen...:
Für viele chronische körperliche Beschwerden unserer Zeit wird eine Überlastung mit Umweltgiften mitverantwortlich gemacht. Die Menge an Toxinen, denen wir ausgesetzt sind, ist beinahe unüberschaubar geworden: Pflanzenschutzmittel, Unkrautvernichtungsmittel, Rückstände aus der Düngung von Feldern und Wiesen, Flammschutzmittel, Bau- und Wohngifte, Feinstaub, Schwermetalle, Aluminium, Arsen, Zusatzstoffe in den Lebensmitteln, Weichmacher in Plastik oder Kosmetik … Die Liste lässt sich fortführen. Umwelttoxine beeinträchtigen die natürlichen Abläufe in unserem Körper, sie stören den Hormonhaushalt oder überlasten unsere Entgiftungsorgane. Manche blockieren Rezeptoren an den Zellen oder fordern unser Immunsystem heraus.

Kein Wunder also, dass die Therapie chronischer Vergiftungen und Schwermetallbelastungen ein wichtiger Teil der naturheilkundlichen Behandlung ist. Im Heilkundezentrum Waibl diagnostizieren wir chronische Vergiftungen und Schwermetallbelastungen. Die Anleitung zur Vermeidung weiterer Intoxikationen, die Behandlung der Entgiftungsorgane und die Ausleitung von Umweltgiften und Schwermetallen nehmen einen wichtigen Stellenwert in unserer Praxis ein.

Stoffwechselstörungen

„Vom Essen bis zur Energie aus der Zelle“ – so könnte man etwas salopp ausgedrückt den Begriff „Stoffwechsel“ umschreiben. Ein gesunder Stoffwechsel trägt zu Kraft, Vitalität, Wohlbefinden, einer guten Hirnfunktion und gutem Schlaf sowie einem optimalen Gewicht bei. Eine Stoffwechseltherapie kann demzufolge dazu beitragen, sich fit und energetisch zu fühlen. Zudem beugt ein gesunder Stoffwechsel Krankheiten vor. Eine Stoffwechseltherapie ist eine gute „Well-Aging-Maßnahme“.

Alle Beschwerden, die aus einer mangelnden oder fehlerhaften „Nährstoffumsetzung“ (aus Kohlenhydraten, Eiweißen und Fetten) in unseren Zellen hervorgehen, nennt man Stoffwechselstörungen. Übergewicht, erhöhtes Cholesterin, erhöhte Blutfettwerte, Probleme mit dem Blutzucker, Leberbeschwerden, vermehrte Harnsäure (Gicht), chronische Müdigkeit, beschleunigte Zellalterung und vieles mehr können die Folgen sein.

HPU/KPU

Sie sind schon länger erschöpft und kraftlos? Sie vertragen keinen Stress, haben Schlafstörungen oder depressive Verstimmungen, Ängste? Sie haben wenig Muskelkraft oder Gelenkbeschwerden, oft Verdauungsprobleme oder Unverträglichkeiten? Dem könnte unter anderem eine HPU/KPU (Hämopyrrollaktam-Urie bzw. Kryptopyrrol-Urie) zugrunde liegen. HPU/KPU ist eine Stoffwechselstörung (genauer gesagt des Häm-Stoffwechsels), die ererbt oder erworben sein kann. Sie hat vielfältige Auswirkungen auf den Körper und die Psyche und wird oft nicht erkannt. Sie betrifft die Mitochondrien, die Kraftwerke in unseren Zellen. HPU/KPU führt unter anderem zu Mikronährstoffmängeln und wirkt sich negativ auf die Entgiftungsfähigkeit der Leber aus. Wird HPU/KPU diagnostiziert, ist das oft eine Erleichterung für Betroffene, die teilweise bereits seit ihrer Kindheit an gesundheitlichen und/oder psychischen Beschwerden leiden. Es gibt viele Möglichkeiten, HPU/KPU zu behandeln. Im Heilkundezentrum Waibl sind wir spezialisiert auf die Diagnose und Behandlung von HPU/KPU.

Schilddrüsen-Erkrankungen

Haben Sie für Ihre Beschwerden die Schilddrüse im Verdacht? Wurde bei Ihnen Hashimoto oder eine Unterfunktion diagnostiziert? Klappt es mit der Einstellung der Schilddrüsenhormone nicht so richtig? Möchten Sie sich über eine ganzheitliche Behandlung informieren?

Haben Sie trotz Hormontherapie Beschwerden?

Es gibt Hashimoto-Betroffene oder Menschen mit einer Schilddrüsenunterfunktion, die sich trotz Hormontherapie nicht wohlfühlen. Symptome bleiben auch bestehen, wenn sich die Blutwerte mit Hilfe von Schilddrüsenhormonen normalisiert haben, oder die Dosierung wird ständig gesteigert, obwohl dadurch keine Besserung eintritt. Diese Menschen sind weiterhin müde und schlapp. Sie haben Schlafstörungen, Magen-Darm-Beschwerden, Muskel- und Kopfschmerzen, Haarausfall oder depressive Verstimmungen. Sie können sich nicht konzentrieren, nehmen an Gewicht zu, sind erschöpft oder vertragen keine Belastungen mehr. Bei der Hashimoto Thyreoiditis kommt dazu, dass es sich um einen autoimmunen Prozess handelt, der mit einer Dauerentzündung einhergeht. Diese Entzündung kann mitursächlich für Beschwerden bei Hashimoto sein.

Störungen der Schilddrüse können sich vielfältig äußern. Oft werden die Symptome nicht der Hormondrüse zugesprochen, weil sie so „allgemein“ und diffus sind und bei vielen Erkrankungen vorkommen können. Es gibt zwar typische Symptome, sowohl für eine Schilddrüsenunterfunktion als auch für Schilddrüsenüberfunktion. Eine klare Abgrenzung ist aber unter Umständen nicht möglich – so können Unruhe, Konzentrationsprobleme, Schlafstörungen und depressive Verstimmungen genau so Symptome einer Über- wie einer Unterfunktion sein.

Hier gilt es, besonders aufmerksam und ganzheitlich vorzugehen.

Hashimoto und Schilddrüsenunterfunktion ganzheitlich behandeln

Wenn Sie bereits Schilddrüsenpatient sind oder Ihre Symptome auf die Schilddrüse zurückführen, erhalten Sie im Heilkundezentrum Waibl eine gründliche (Neu-)Beurteilung Ihrer Erkrankungsgeschichte und Beschwerden:

  • Analyse bisheriger Befunde
  • ergänzende Laboruntersuchungen und naturheilkundliche Diagnostik
  • ausführliche Beratung und Aufklärung zur Funktion der Schilddrüse und den Faktoren, die sie beeinflussen
  • Miteinbeziehen der T4-T3-Umwandlungsfaktoren und der Zellantwort auf Schilddrüsenhormone
  • Mitbehandlung der anderen betroffenen Hormondrüsen
  • naturheilkundliche und komplementärmedizinische Therapie (auch parallel zur schulmedizinischen Behandlung)
  • Behandeln der Einflussfaktoren auf den Autoimmunprozess bei Hashimoto Thyreoiditis und Morbus Basedow
  • adäquate Jodtherapie

Wechseljahresbeschwerden

Depressive Verstimmungen, Müdigkeit, Erschöpfung, Schlafstörungen, Hitzewallungen, Gereiztheit, Gewichtszunahme, Stressintoleranz, Schleimhauttrockenheit ... die Liste der möglichen Wechseljahresbeschwerden ist lang. Wechseljahresbeschwerden können bereits Mitte Dreissig auftreten. In dieser Vor-Phase der Wechseljahre (Prämenopause) sinkt der Hormonspiegel bereits, die Eisprünge werden seltener. Insbesondere der zuerst sinkende Progesteronspiegel macht vielen Frauen zu schaffen. Heute kann man beobachten, dass durch langjährige Pilleneinnahme, Stress und Umwelteinflüsse wie Xenoöstrogene oder andere hormonwirksame Substanzen viele Frauen schon früh hormonelle Beschwerden entwickeln. Die Wechseljahre, ob früh oder erst später, bringen manchmal auch die anderen Hormondrüsen aus dem Gleichgewicht: Schilddrüse und Nebenniere. Den hormonellen Regelkreisen gehen wir im Heilkundezentrum Waibl detailliert auf die Spur und regulieren mit unseren therapeutischen Möglichkeiten Ihren Hormonhaushalt soweit, dass Sie sich wieder wohler und fitter fühlen.

Rückenschmerzen / andere chronische Schmerzen

Sie plagen sich seit Längerem mit Schmerzen in den Gelenken, den Muskeln, im Schulter-Nacken-Bereich? Sie haben regelmäßig Kopfschmerzen oder Migräne? Ihr Rücken tut weh, wenn Sie sich bewegen, oder gar wenn Sie sitzen und liegen? Sie nehmen Schmerzmittel, damit Sie durch den Tag kommen? Mit chronischen Schmerzen zu leben kann sehr schwierig sein. Sie beeinträchtigen die Arbeitsfähigkeit, stören in der Freizeit und in der Pflege sozialer Kontakte. Häufig kommen begleitende Beschwerden dazu wie Schlafstörungen, Appetitlosigkeit, Verdauungsstörungen, depressive Verstimmungen oder Müdigkeit. Im Heilkundezentrum Waibl betrachten wir Ihre Schmerzen aus einem ganzheitlichen Blickwinkel. Mit vielfältigen Therapiemethoden in unserem Haus können wir aus dem Vollen schöpfen, um Ihnen eine ganz individuelle Schmerztherapie anbieten zu können.

Aber auch Hexenschuss, Schmerzen nach einem Bandscheibenvorfall, Ischias-Schmerzen oder andere akute Rückenschmerzen können wir mit unterschiedlichen Methoden behandeln.

Infektanfälligkeit

Zum fünften Mal diesen Winter erkältet? Der Husten bleibt wochenlang ein ungebetener Gast? Ständig ist Ihr Hals wund und Sie kriegen beim leisesten Luftzug Schnupfen? Sie fühlen sich ständig "halb krank", aber es bricht keine richtige Erkältung aus? Ein geschwächtes oder irritiertes Immunsystem kann sich ganz unterschiedlich zeigen: in einer erhöhten Anfälligkeit für grippale Infekte oder Hals-Nasen-Ohren-Erkrankungen, in der Schwierigkeit einen Infekt richtig "durcharbeiten" zu können oder in mangelnder Regenerationsfähigkeit nach dem Infekt.

Störungen des Säure-Basen-Haushaltes

Aus einer chronischen Gewebeübersäuerung können viele Beschwerden resultieren: Schmerzen in den Muskeln und in den Gelenken, Verdauungsstörungen, Müdigkeit und Erschöpfung, Übergewicht und Abnehmblockaden.

Die gute Balance zwischen Säuren und Basen in unserem Körper ist eine wichtige Voraussetzung für alle Stoffwechselvorgänge und die optimal Zellfunktion. Da der Körper nicht die kleinste Übersäuerung im Blut toleriert, verschiebt er saure Moleküle ins Zwischenzellgewebe. Dort verkleben diese den halbflüssigen Zwischenzellraum und stören den Stofftransport aus und in die Zelle. Eine „Übersäuerung“ ist also eigentlich eine Art „Verschlackung des Zwischenzellgewebes“. Die Behandlung einer Säure-Basen-Störung kann ein Katalysator sein für weitere Therapien und diese beschleunigen.

Abnehmblockaden

Sie haben jede erdenkliche Diät ausprobiert, fast nichts gegessen, Sport gemacht – das Gewicht will trotzdem nicht sinken. Seit Jahren versuchen Sie abzunehmen und ein für Sie gutes, gesundes Gewicht zu erreichen. Sie fühlen sich unwohl in Ihrem Körper, matt und unfit, vielleicht zeigen sich bereits gesundheitliche Auswirkungen des Übergewichts.

Abnehmblockaden können verschiedene Ursachen haben: Schilddrüsenstörungen, Stoffwechselblockaden, Medikamente, hoher Cortisolspiegel, mangelnder Sauerstoff an den Zellen, Zucker- statt Fettverbrennung, Mikronährstoffmangel, Basenmangel usw. Wir analysieren die Gründe für Ihre Abnehmblockade und entwickeln Lösungen dazu.

Diabetes

Sie haben die Diagnose Diabetes erhalten, nehmen bereits Medikamente dagegen ein oder spritzen sich Insulin? Diabetes Typ 2 (Diabetes mellitus) ist eine Störung des Zucker- und in der Folge auch Fettstoffwechsels, die immer mehr auch junge Menschen betrifft. Ein Übermass an Zucker im Blut führ zu erhöhter Insulinausschüttung, früher oder später reagieren die Zellen nicht mehr auf das Insulin und der Blutzuckerspiegel im Blut steigt. Oft ist Übergewicht der Grund dafür, aber auch Fehlernährung, Stress, zu wenig Bewegung und Stoffwechselblockaden tragen zum Entgleisen des Zuckerstoffwechsels bei. Mit unserer individuellen Stoffwechseltherapie können wir dabei helfen, Ihren Stoffwechsel und den Blutzucker wieder zu regulieren.

Durchblutungsstörungen

Durchblutungsstörungen bedeuten, dass zu wenig Sauerstoff in das betroffene Gebiet gelangt. Meistens sind Durchblutungsstörungen auf verkalkte Adern, also Arteriosklerose zurückzuführen. Sie können sich in den Beinen zeigen, dann fällt das Gehen zunehmend schwer und macht Schmerzen. Am Herzen führen Durchblutungsstörungen zu Herzenge (Angina Pectoris) z. B. mit Beschwerden bei Anstrengung. Später kann ein Herzinfarkt daraus resultieren. Auch ein Schlaganfall kann die Folge einer Durchblutungsstörung im Gehirn sein. Durchblutungsstörungen können aber auch andere Organe betreffen, z. B. Niere und Leber, die Organe leiden dann unter zu wenig Sauerstoff. Damit es nicht so weit kommt oder wenn Sie bereits wegen Durchblutungsstörungen behandelt werden, können wir eine ganzheitliche Therapie anbieten.

Ausführliche Anamnese

Ausführliche Anamnese

Ein eingehendes Gespräch mit Ihnen steht am Anfang jeder komplementärmedizinischen Therapie. Fragen rund um Ihre Beschwerden und deren Entstehungsgeschichte stehen dabei im Mittelpunkt (Anamnese). Wir legen aber auch viel Wert darauf, etwas über Ihre Lebensumstände, Ihr psychisches Befinden, Ihre Arbeitssituation und Ihre Ernährung zu erfahren. Wichtig sind auch Vorerkrankungen, Allergien und zum Teil die Krankengeschichten Ihrer Verwandten. Je vielseitiger die Eindrücke sind, desto ganzheitlicher können wir Sie behandeln. Wir möchten wissen, ob beim Arzt oder anderen Therapeuten bereits Untersuchungen stattgefunden und welche Diagnosen und Behandlungen Sie erhalten haben. Nützlich können auch Berichte vom Arzt/Krankenhaus, Röntgen-, Ultraschallbilder oder Laborergebnisse sein. Die Anamnese zeigt auch, welche speziellen Untersuchungen bei uns in der Praxis noch durchgeführt werden sollten.

Gespräche finden natürlich auch während einer Therapie immer wieder statt. Wie kommen Sie mit therapeutischen Maßnahmen zurecht? Was hat sich verbessert? Wo hakt es noch? Die Antworten weisen den Weg für den weiteren Verlauf unserer Behandlungen.

Im Heilkundezentrum Landsberg arbeiten wir interdisziplinär: Wenn es sinnvoll ist, kommt daher bei der Erst-Anamnese oder bei den weiteren Gesprächen ein zusätzlicher Therapeut dazu und stellt Ihnen gezielt Fragen aus seinem Fachbereich.

Ihre Krankengeschichte und wichtige Anmerkungen zur laufenden Therapie werden in unserem internen Netzwerk abgelegt. Wenn Sie also zum Beispiel ergänzend zur naturheilkundlichen noch osteopathische Behandlungen erhalten, so kann die Osteopathin sehen, was der Heilpraktiker bisher herausgefunden und behandelt hat, und ihre Therapie dann danach optimieren.

Bioimpedanzanalyse BIA

Bioimpedanzanalyse BIA

Mit der Bioimpedanzanalyse (BIA) misst man die Zusammensetzung der Körpermasse, also die Anteile an Muskeln/Knochen, Fettgewebe und Wasser im Körper. Sie ist eine professionelle Version der "Körperfettwaage", die Sie vielleicht aus dem Fitnesscenter kennen. Die BIA gibt Auskunft darüber, wie stoffwechselaktiv die Körpermasse ist, also ob sie gut Energie produziert und Stoffwechselprodukte ausreichend ausscheidet. Mit dem sogenannten Phasenwinkel aus der BIA-Messung kann man das Spannungspotenzial an den Zellen (Membranpotenzial) beurteilen. Das Spannungspotenzial gibt Auskunft darüber, wie gut der Zellstoffwechsel in Schuss ist. Studien belegen, dass dies in direkter Korrelation steht zur Zellgesundheit. Gesunde Zellen mit hohem Membranpotenzial ergeben einen hohen Phasenwinkel. Die BIA misst also die Stoffwechselfunktion und kann Stoffwechselblockaden an den Zellen aufzeigen.

Die Analyse des Stoffwechsels mit der Bioimpedanzanalyse ist für eine gezielte Stoffwechseltherapie wichtig. Im Zusammenhang mit einer Gewichtsreduktion gibt die Bioimpedanzanalyse Auskunft über die optimale Ernährung, um den Stoffwechsel zu unterstützen. Während der Gewichtsreduktion kann man mit der Bioimpedanzanalyse feststellen, ob der Patient das Gewicht im Muskel- oder im Fettanteil verliert.

Einsatzbereiche

  • Stoffwechselanalyse und Begleitung einer Stoffwechseltherapie
  • Gewichtsreduktion
  • Optimierung der Ernährung
  • Untersuchung des Zellstoffwechsels, Therapiekontrolle in der Mitochondrien-Medizin
  • Grundlage für Well-Aging-Maßnahmen

Im Heilkundezentrum Waibl wird die Bioimpedanzanalyse häufig bei der Grundanalyse beziehungsweise für die Basisuntersuchung beim Ersttermin herangezogen.

Herzratenvariabilitäts-Messung HRV

Herzratenvariabilitäts-Messung HRV

Was ist die Herzratenvariabilität-Messung (HRV-Messung)?

Mit der Messung der Herzratenvariabilität (HRV) können wir Aussagen über den Zustand unseres autonomen Nervensystems machen. Das autonome Nervensystem wird auch vegetatives Nervensystem genannt und steuert z. B. all unsere "automatischen" Körperfunktionen (Puls, Atmung, Körpertemperatur etc.), die glatte Muskulatur, unseren Umgang mit Stress und die Hormonproduktion.

Die HRV-Messung macht sich zunutze, dass die Abstände zwischen zwei Herzschlägen (Herzraten) bei guter Funktion des vegetativen Nervensystems variabel sind. Natürlich handelt es sich dabei nur um Unterschiede von Millisekunden. Man kann sagen: Je variantenreicher diese Abstände sind, desto agiler, widerstandsfähiger und "elastischer" ist das vegetative Nervensystem. Wenn wir krank oder erschöpft sind oder uns der Stress beeinträchtigt, wird die HRV starrer. Die Abstände werden ähnlicher.

Was bedeutet die Herzratenvariabilität?

Die HRV sagt etwas darüber aus, wie gut unser vegetatives Nervensystem die Regulation unseres Körpers und unserer Psyche im täglichen Leben schafft. Und sie zeigt, wie viel "Puffer" und Anpassungsfähigkeit wir unter körperlichem und seelischem Stress haben. Diese Anpassungsfähigkeit nennt man auch Resilienz.
So gibt die HRV natürlich auch einen Maßstab dafür, wie belastet wir sind. Da das vegetative Nervensystem in allen Körperfunktionen eine wichtige Rolle spielt, ist es wichtig, dass es möglichst stark und anpassungsfähig ist. Dann können auch Krankheiten und andere Stressfaktoren besser bewältigt werden.

In der HRV-Messung sieht man den Zustand des „Ruhenervs“ Parasympathikus. Die Messung zeigt dessen Stärke und Fähigkeit, uns in Erholung und Entspannung zu bringen. Wenn der Parasympathikus ungenügend agiert, kann sich unser Körper nur noch schlecht regulieren. Die Regeneration fällt schwer, die Erholungsphasen für den Körper fallen zu kurz oder zu schwach aus.

Wie misst man die Herzratenvariabilität?

Als Messinstrument dient ein EKG-Gerät, das in unterschiedlichen Grafiken zeigt, wie sich die Herzschläge über einen bestimmten Messzeitraum hinweg verhalten. Für die Messung werden Sie mit Elektroden ans Gerät angeschlossen. Sie sitzen entspannt auf einem Stuhl und atmen zuerst in Ihrem Rhythmus ruhig ein und aus. Eine zweite Messung erfolgt dann nach einem vorgegebenen Atemrhythmus, der Ihnen vom Gerät vorgegeben wird. Der Therapeut beurteilt verschiedene Messwerte und kann daraus eine Therapie für die Regulation Ihres autonomen Nervensystems ableiten.

Wie kann man das autonome Nervensystem behandeln?

Wir bieten in unserem Zentrum viele Therapien an, mit denen sich das autonome Nervensystem und damit auch die HRV kräftigen lassen. Dazu gehören die Atem- und Klangtherapie, die IHHT, aber auch die Spagyrik, die Homöopathie und die Phytotherapie. Ausführliche Beratung für eine „nervenfreundliche“ Lebensführung ergänzt das Angebot: Ernährungscoaching, Tipps für entspannte Bewegung und Stressbewältigungsstrategien.

Irisdiagnostik/Augendiagnose

Irisdiagnostik/Augendiagnose

Ein Heilpraktiker untersucht mit der Augendiagnose keineswegs Ihre Sehschärfe, Ihren Augenhintergrund oder Ihre Hornhautverkrümmung. Er konzentriert sich auf die Iris (Regenbogenhaut) und bestimmte Zeichen im Augenweiß. In der Iris lassen sich nach dem Verständnis der Naturheilkunde anlagebedingte Reaktionsmuster des Körpers erkennen. Sie gibt Auskunft darüber, wie der Körper mit – positiven und negativen – Reizen umgeht (Konstitution). Daraus schließt der geübte Irisdiagnostiker auf den Zustand der Organfunktionen und auf Krankheitstendenzen. Im Auge sieht man keine akuten Erkrankungen, aber eine bestimmte Richtung, in denen sich körperliche Beschwerden anbahnen (können). Beispielsweise ist zu erkennen, ob das Leber-Galle-System belastet ist, die Niere überreizt oder ob die Entgiftungsleistung des Körpers ausreicht.

Man geht davon aus, dass die Iris eine Art Blaupause des gesamten Körpers ist. Zu diesen sogenannten „Reflexfeldern“ gehören z. B. auch die Fußsohlen, die Ohren und die Zähne.

Mit einem speziellen Mikroskop oder einer Lupe ist eine Fülle von ganz individuellen Zeichen zu erkennen – z. B. Aussparungen im Irisblatt, farbige Flecken oder helle Fasern. Auch die Augenfarbe wird beurteilt. Die Augendiagnose ist als zusätzliches diagnostisches Instrument geeignet. Sie zeigt Zusammenhänge und Ursache-Wirkung-Verknüpfungen im Körpergeschehen auf. Die Konstitution liefert auch wertvolle Hinweise für die Therapie. Sie gibt allenfalls auch die Reihenfolge bestimmter Maßnahmen vor. Oft haben Patienten „Aha-Erlebnisse“, wenn man sie auf bestimmte Zusammenhänge, die aus dem Auge sichtbar werden, aufmerksam macht: „Aha, Sie haben Recht, wenn ich ein paar Tage ungesund esse, bekomme ich eine gereizte Blase“, oder: „Seit ich regelmäßig eine Wärmeflasche auf die Nieren lege, habe ich weniger Kopfweh.“

Zusätzlich zur Augendiagnose werden immer eine Anamnese und andere Untersuchungen stattfinden.

Da es sich bei der Irisdiagnostik um eine Interpretation von Grundreaktionsmustern handelt, verändern sich die Zeichen im Auge mit der Therapie in der Regel nicht. Für eine Beurteilung des Therapieverlaufes ist die Augendiagnose also nicht geeignet. Sie liefert aber eine Art „Fahrplan“, ganz besonders auch für präventive Maßnahmen z. B. in der Lebensführung.

Laboruntersuchungen

Laboruntersuchungen

Wir bieten eine umfassende komplementärmedizinische Laboranalytik an. Blut, Urin, Stuhl und Speichel können viele Informationen liefern, die für ein ganzheitliches Bild wichtig sind. In unserem Zentrum lesen wir jedoch nicht nur die scheinbar objektiven Zahlen auf dem Befund. Wir interpretieren auch nicht blind nach den Referenzwerten des Labors. Es gibt Werte, die eindeutig sind und eine klare Diagnose erlauben oder gar erfordern, wie etwa auffällige Immunparameter oder erhöhte Blutzuckerwerte. Laborchemische Ergebnisse sind aber oft nicht so starr einzuordnen, wie man meint. Für viele Werte sind die Messmethoden in den Laboren unterschiedlich, genauso wie die Maßeinheiten. Die Referenzwerte, mit denen Ihr Befund verglichen wird, beziehen sich manchmal auf eine bestimmte Patientengruppe oder nur den Referenzpool des jeweiligen Labors. Ein Laborergebnis ist fast immer nur eine Momentaufnahme. Manchmal wortwörtlich zu nehmen, manchmal mit Interpretationsspielraum. Dazu spielt es eine entscheidende Rolle, wo etwas gemessen wird: Viele Mikronährstoffe sind z. B. im Serum gemessen ohne jede Relevanz.
Wir versuchen, die Messungen so objektiv und vergleichbar zu gestalten wie möglich. Wir betrachten die Ergebnisse stets kritisch, das heißt im Verbund mit Ihren Beschwerden und den andern Untersuchungsergebnissen. Wichtig ist für uns auch, die Resultate in einen ganzheitlichen, naturheilkundlichen Zusammenhang zu stellen.

Wir bieten folgende Labordiagnostik an:

Klassische Laboranalytik
Die klassische Laboranalytik aus Blut oder Urin umfasst die Untersuchung des Stoffwechsels (Leber, Blutzucker, Blutfette, Nierenfunktion, Bauchspeicheldrüse), des Herz-Kreislauf-Systems, des Blutes (rote und weiße Blutkörperchen, Gerinnung), Entzündungswerte und andere Parameter.

Umweltgifte und toxische Metalle
Umweltgifte im Körper lassen sich nur mit speziellen Untersuchungen feststellen. Es gibt direkte und indirekte Nachweisverfahren für hohe Belastungen mit Schwermetallen, Pestiziden, Wohngiften, Weichmachern usw. Für die Schwermetalle hat sich besonders der Chelat-Urintest bewährt. Eine Analyse auf Umweltgifte ist insbesondere bei chronischen Erkrankungen und unklaren, unspezifischen Beschwerden sinnvoll. Auch bei Hormonstörungen und der Stoffwechselstörung HPU/KPU spielen Umweltgifte eine große Rolle.

Spezielle Immunologie
Wir können bei Allergien, Unverträglichkeiten, Infektanfälligkeit und rheumatischen Beschwerden auf eine Vielzahl spezieller immunologischer Tests zurückgreifen. Dazu gehört z. B., die Aufteilung Ihrer weißen Blutzellen genauer zu untersuchen, bestimmte Antikörper zu messen, Immunbotenstoffe zu analysieren. Wenn nötig können auch Viren, Bakterien und Parasiten nachgewiesen werden. Bei Unverträglichkeiten kann man die immunologische Reaktion auf Nahrungsmittel testen (IgG-„Allergien“).

Mitochondriale Diagnose
Den Zustand der Mitochondrien  – den Energieproduzenten in Ihren Zellen – im Labor zu ermitteln, ist ein wichtiges Diagnoseinstrument in der Mitochondrien-Medizin. Es gibt verschiedene Verfahren; je nach Situation wählen wir die geeigneten aus. Tests zeigen die Menge der produzierten Energie (ATP) und allfällige Störungen in deren Produktion. Mikronährstoffe können Aufschluss über darüber geben, wie gut Ihre Energieproduktion funktioniert. Auch die Bestimmung von oxidativem und nitrosativem Stress ist ein wichtiges Instrument. Mitochondriale Parameter misst man meist im Urin oder im Blut.

Mikronährstoffe
Beim Verdacht auf einen Mangel an Mineralstoffen, Spurenelementen, Vitaminen oder Aminosäuren lohnt es sich, diese Mikronährstoffe laborchemisch bestimmen zu lassen. Dabei ist es sehr entscheidend, wie und wo diese gemessen werden: Mängel zeigen sich oft gezielter, wenn man das richtige „Untersuchungsmaterial“ wählt. Besonders wichtig sind Mikronährstoff-Analysen bei chronischer Müdigkeit, Erschöpfung, chronischen Vergiftungen, bei Schmerzen, bei gewissen Hormonstörungen, bei Mitochondrienstörungen und bei HPU/KPU. Gerade bei Mikronährstoffen sind die Referenzwerte der Labore nur unter der Berücksichtigung der individuellen Situation (Alter, Erkrankungen, Stresslevel, Medikamente etc.) zu beurteilen.

Hormone, Schilddrüse und Neurotransmitter
Insbesondere bei Erschöpfungserkrankungen ist die Beurteilung der Hormone und Hirnbotenstoffe (Neurotransmitter) sehr entscheidend. Wir bestimmen die Geschlechtshormone und deren Steuerhormone aus Blut und/oder Speichel. Wir machen eine umfassende Schilddrüsendiagnostik mit allen schilddrüsenrelevanten Co-Faktoren. Wir analysieren die Funktion der Stressachse und der Neurotransmitter (z. B. Cortisol, Noradrenalin, Adrenalin, ACTH, Serotonin, Dopamin, Melatonin), damit wir entsprechende Mängel oder Funktionsstörungen behandeln können.

Darm
Für die allgemeine Gesundheit ist es entscheidend, wie fit unser Darm ist. Bei Infektanfälligkeit, Allergien, Erschöpfung, Stoffwechselstörungen oder Abnehmblockaden ist oft der Darm ein Schlüssel zu mehr Gesundheit. Mit einer ausführlichen Stuhlanalyse lassen sich Fragen beantworten wie „Stimmt das Verhältnis der Darmbakterien?“, „Ist die Darmschleimhaut intakt?“, „Habe ich Entzündungen im Darm?“, „Habe ich Pilze oder Parasiten?“ Manchmal ist eine zusätzliche Blutuntersuchung nötig. Bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten kommen neben immunologischen Parametern (vgl. oben) auch Tests auf Fruktoseintoleranz, Laktoseintoleranz und Histaminstörungen (Histaminose oder Histadelie) zum Einsatz.

Manuelle Untersuchung

Manuelle Untersuchung

Die manuelle Untersuchung wird in der Regel beim ersten Termin in unserem Zentrum vorgenommen. Eigentlich müsste es „manuelle und visuelle“ Untersuchung heißen. Denn es geht darum, mittels Tast- und Sichtbefund einen Gesamteindruck zu bekommen (Ganzkörper-Status) und bestimmte Auffälligkeiten zu erkennen. Bei der manuellen Untersuchung erkennt der Therapeut auch Zusammenhänge im naturheilkundlichen Sinne, beispielsweise indirekte über Schwellungen auf den Reflexzonen der Organe (siehe auch Segmenttherapie und Ausleitende Verfahren), über die Struktur der Zunge oder die Hautbeschaffenheit. Auch Temperaturunterschiede auf der Haut oder Gewebeverhärtungen können so erkannt werden. Für einen Ganzkörper-Status werden alle Organsysteme und der Bewegungsapparat geprüft. Die Untersuchung kann sich aber je nach Beschwerdebild auf einen Bereich speziell konzentrieren (ausführliche Untersuchung). Für die chiropraktische oder osteopathische Therapie ist die Untersuchung des Bewegungsapparates natürlich ganz besonders wichtig.

Bei der manuellen und visuellen Untersuchung wird geachtet auf:

  • Schmerzen
  • Entzündungen, Vergrößerungen/Verkleinerungen (z. B. der Schilddrüse), auffällige Kälte/Wärme, Verhärtungen, Schwellungen, Verfärbungen/Ausschläge (Haut), Rötungen (Schleimhaut/Haut), Trockenheit (Haut/Nägel)
  • Am Bewegungsapparat: Asymmetrien, Beweglichkeit, Schmerzen, Beinlängen, Verlauf der Wirbelsäule, Stellung der Gelenke
  • Neurologische Reflexe
  • Geräusche in den Bronchien und der Lunge
  • Herzgeräusche
  • Veränderungen des Muskeltonus (z. B. im Darm)

Die Fülle an Informationen, die die körperliche Untersuchung – zusammen mit der Anamnese – liefert, kann der Therapeut also einerseits rein „schulmedizinisch“ beurteilen, um gegebenenfalls eine Diagnose zu stellen. Er kann sie aber auch ganzheitlich interpretieren. Die manuelle Untersuchung wird meist mit einer oder mehreren andern diagnostischen Mitteln kombiniert: der Bioimpedanz-Analyse, der Bioresonanz, der Augendiagnose und mit Laboruntersuchungen. Für die ganzheitliche Betrachtung des vegetativen Nervensystems lohnt sich auch eine Herzraten-Variabilitätsmessung HRV.

 

Stoffwechsel-Atemgasanalyse

Stoffwechsel-Atemgasanalyse

Die Stoffwechsel-Atemgasanalyse ist im Heilkundezentrum Waibl eine der Grundmessungen beim Ersttermin. Sie misst verschiedene Parameter Ihres Stoffwechsel-"Motors". Wir können daraus Rückschlüsse ziehen darüber, wie erfolgreich Ihre Zellen Energie produzieren und wie viel "Abfall" dabei entsteht. Die Stoffwechsel-Atemgasanalyse - bei uns auch e-Scan genannt nach dem Gerät, das wir dafür verwenden - wird seit vielen Jahrzehnten in der Ernährungs- und Sportmedizin angewendet. Die Methode heißt in der Fachsprache "indirekte Kaloriemetrie". Die Messung erfolgt über die Zusammensetzung der Ausatemluft: Wieviel Sauerstoff und wie viel Kohlendioxid atmen Sie aus?

Für eine effiziente Energiegewinnung benötigen Sie

  • funktionsfähige Mitochondrien (Energie produzierende Zellbestandteile)
  • Fette oder Kohlenhydrate (in der Not auch Eiweiße)
  • genug Sauerstoff und eine gute Durchblutung
  • genug Enzyme und Mikronährstoffe (die sogenannten Co-Faktoren)

Idealerweise sollte der Körper in Ruhe viel Fett und wenig Kohlenhydrate verbrennen; unter Belastung steigt dann der Anteil an Brennstoff aus Kohlenhydraten. Anteilig verbrauchen wir am meisten Energie in Ruhe für unsere Körperfunktionen. Das heißt: Ein Stoffwechsel, der in Ruhe nicht perfekt läuft, ist ineffizient und produziert viele Abfallstoffe.

Einsatzgebiete für die Stoffwechsel-Atemgasanalyse

  • Stoffwechselstörungen: Diabetes, Fettstoffwechselstörungen, Harnsäureerkrankungen, Verdauungsstörungen
  • Übersäuerung des Zwischenzellgewebes
  • Kontrolle in der Stoffwechseltherapie
  • Übergewicht
  • Identifikation von Abnehmblockaden

Ablauf einer Stoffwechsel-Messung

Sie sitzen bequem auf einem Stuhl, der Therapeut verschließt Ihre Nase mit einer Klammer, damit alle Luft, die Sie ein- und ausatmen über den Mund gemessen werden kann. Sie atmen nun entspannt und ruhig durch ein Mundstücke fünf Minuten ein und aus. Dabei misst der e-Scan das Volumen des ausgeatmeten Kohlendioxids und das des aufgenommenen Sauerstoffs. Daraus ergibt sich der sogenannte Atmungsquotient. Der e-Scan erlaubt daraus Ableitungen zu verschiedenen Stoffwechselparametern.

Über die Stoffwechsel-Atemgasanalyse lassen sich folgende Aussagen gewinnen

  • Wie ist die Stoffwechselqualität? Also: Wie effizient ist Ihre Energiegewinnung?
  • Wie viel Fett und wie viel Zucker verbrennen Sie?
  • Wie gut läuft Ihr Stoffwechsel in Ruhe?
  • Wie viele Fettkalorien verbrennen Sie?
  • Wie hoch ist Ihre Säurelast?
  • Wie gut ist Ihre Sauerstoffverwertung?
  • Bestehen Abnehmblockaden? Wenn ja, welche?
  • Besteht eine schleichende Fehlernährung?

Das Heilkundezentrum Waibl ist spezialisiert auf die Behandlung und Optimierung des Stoffwechsels. Für die Therapie haben wir in unserem Zentrum folgende Möglichkeiten: IHHT-Höhenluft-Training, Ernährungs-Coaching, Ozon-Sauerstoff-Therapie (große Eigenblut-Therapie), Mikronährstoff-Therapie, Infusionskonzepte, Optimierung des Säure-Basen-Milieus, Entspannungstechniken

Urinfunktionsdiagnostik

Vegacheck Funktionsdiagnose

Vegacheck Funktionsdiagnose

Der Vegacheck misst, wie sich die verschiedenen Nervenströme im Körper verhalten: die elektrischen Widerstände, die Rückflusswerte und so weiter. Unser Organsystem wird über Nervenimpulse - also elektrische Ströme - gesteuert. Wenn wir messen, wie sich diese elektrischen Ströme verhalten, erhalten wir einen Hinweis, wie gut bzw. wie schlecht die Regulation der Körperfunktionen ist. Der Vegacheck liefert eine Übersichts- und Hinweisdiagnostik und keine Diagnostik über den Zustand einzelner Organe. Die Resultate aus dem Vegacheck sind auch nicht beweisend für irgendwelche Erkrankungen, sondern Hinweise auf den Funktionszustand des Körpers. Man kann keine Erkrankungen damit diagnostizieren. Funktionsstörungen sind in der Regel den Organstörungen vorgelagert: Eine Diagnose auf Funktionsebene erlaubt also einen Blick in eine gesunde oder eben auch veränderte Steuerung in den Geweben und an den Organen. Drei Beispiele: In einem entzündeten Gewebe verhält sich z. B. die elektrische Strömung anders als in gesundem Gewebe; sind Metallfüllungen im Mund, fließen elektrische Ströme; ist die Säurebelastung erhöht (mehr positive H-Ionen), verändert dies die Ströme im Körper.

Im Gegensatz zu einem EKG, bei dem körpereigener Strom gemessen wird, schickt der Vegacheck künstlich hergestellte, feine Ströme in den Körper und misst, wie sich diese verhalten im Vergleich zu einem "Idealbild" der Nervenströme-Verteilung. Die Übertragung und auch die Messung erfolgen über eine Elektrode am Kopf und je zwei Elektroden an den Händen und Füssen.

Vegatest Hautwiderstandsmessung

Vegatest Hautwiderstandsmessung

Mit dem Vegatest-Gerät wird anhand des Hautwiderstandes gemessen, wie Ihr vegetatives Nervensystem - und damit der "Betriebschef" Ihrer Körperfunktionen - auf bestimmte Reize reagiert: Zeigt Ihr Regulationssystem ein Problem an oder ist alles in Ordnung? Der Vegatest wird als Teildiagnostik verwendet und dient der Vervollständigung des Gesamtbildes. Er wird immer für bestimmte Fragestellungen eingesetzt. Die Resultate aus dem Vegatest sind immer individuell und subjektiv anhand der vorliegenden Beschwerden zu beurteilen. Das heißt, es ist vom Therapeuten immer eine Interpretation des Befundes verlangt. Zusammen mit objektiven Messverfahren wie z. B. einem Laborbefund sowie der ausführlichen Anamnese ergibt sich ein Gesamtbild.

Im Vegatest-Gerät befinden sich digitale Bilder von bestimmten Substanzen, die im Körper eine Reaktion auslösen: z.B. Bakterien, Pilze, Schadstoffe, Schwermetalle, Allergene, Nahrungsmittel. Diese Bilder werden wie eine Art Fotografie hergestellt: So wie ein Fotoapparat ein Photonenabbild der Realität auf die Speicherkarte überträgt, wurden im Vegatest-Gerät die Frequenzen der Substanzen in digitale Signale übertragen und so gespeichert. Diese digitalen Bilder werden während des Tests über eine Handelektrode auf die Haut Ihrer Hand "projiziert". Das Gerät erfasst wiederum sofort die Reaktion Ihrer Haut auf dieses Bild. Ein Signal gibt an, wie und wie stark die Steuerzentrale Ihres Körpers auf den Reiz reagiert. Es ist in jahrelanger Forschungsarbeit technisch gelungen, die Streustrahlung aus der Umgebung sowohl bei der Herstellung der digitalen Substanz-Bilder als auch bei der Messung auf ein Minimum zu reduzieren.

 

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